Bastelgruppe der Leimener Feuerwehrfrauen spendet 1.700 € an den Tafelladen

v.l.: Birgit Zeitler, Karina Michels, Kristina Funkert, Sabine Kuhn.

(fwu – 9.1.23)  „Es ist tatsächlich so, dass momentan Spenden an die Leimener Tafel so willkommen sind wie selten zuvor!“ Dies betonten Birgit Zeitler und Sabine Kuhn vom Leimener Sozialverein Auf Augenhöhe bei der Übergabe einer Spende in Höhe von 1.700 € von der Bastelgruppe der Feuerwehrfrauen Leimen. 

Diese Bastelgruppe besteht aus momentan 8 Damen, die sich in unregelmäßigen Abständen quasi auf Zuruf im Leimener Feuerwehrhaus zum gemeinsamen Basteln treffen. In der Vorweihnachtszeit auch häufiger, denn auf dem Weihnachtsmarkt waren sie dann mit einem eigenen Stand vertreten, wo sie ihre vielfältigen Bastelsachen erfolgreich anboten. Sie konnten gut 40 Weihnachtskränze, viele Weihnachtsteller, Schals und Socken, Baumanhänger oder Papiersterne mit LED-Beleuchtung verkaufen.

Auf die Idee, diese Einnahmen dem Tafelladen des Leimener Sozialvereins Auf Augenhöhe zum Zukauf von Lebensmitteln zu spenden, kamen sie durch Presseberichte über die zunehmende Lebensmittelknappheit bei den Tafeln. Als Vertreterinnen der Bastelgruppe überbrachten Karina Michels und Kristina Funkert den symbolischen Spendenscheck und ließen sich von der stellv. Vereinsvorsitzenden Sabine Kuhn den Tafelladen und die Kleiderkammer zeigen und weitere Informationen über die aktuelle Lage geben.

So sei die Anzahl der Personen, die bei der Tafel einkaufen dürfen, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen, besonders auch aufgrund des Krieges in der Ukraine und hat sich im letzten Jahr nahezu verdoppelt. Die Menge der Spenden von Lebensmittelläden ist hingegen eher gesunken, sodass heute oft sogar einfache Grundnahrungsmittel wie Eier, Milch oder Mehl nicht in ausreichender Menge verfügbar sind, berichtete Sabine Kuhn.

Mit steigenden Energiepreisen und einer allgemeinen Inflation sei es leider so, dass die Zahl derjenigen, die auf günstige(re) Lebensmittel von der Tafel angewiesen seien, weiter zunehme. Dies gehe inzwischen weit über die ursprünglichen Aufgaben und Ziele der Tafelidee hinaus. Hier habe die Vermeidung von Lebensmittel-Verschwendung und Müllvermeidung im Vordergrund gestanden. Inzwischen sei die Notwendigkeit der Lebensmittelversorgung der Tafelkunden in den Vordergrund getreten, für die der Tafelladen gerade zum Monatsende hin gezwungenermaßen die Stellung eines „Vollversorgers“ einnehme. Der Zukauf von Lebensmitteln sei aus dem Tafelgrundgedanken heraus grundsätzlich zwar nicht erlaubt, leider aber inzwischen manchmal notwendig, um nicht mit gänzlich leeren Regalen dazustehen.

Für die höchst willkommenen Spenden der Bastelfrauen zum Zukauf von solchermaßen notwendigen Lebensmitteln bedankten sich Birgit Zeitler und Sabine Kuhn auch im Namen des Vereinsvorsitzenden Oberbürgermeister Hans Reinwald.

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