Bebauung oder Stadtpark? Runder Tisch schlägt mehrheitlich Prüfung vor

(mu – 24.10.2017 – Pressemeldung der Stadt zur Sitzung) Drei Stunden dauerte die gut besuchte dritte Sitzung des Runden Tisches am Montag, dem 23. Oktober 2017 im Ferdinand-Reidel-Saal.

Nachdem die Moderatorin Dr. Christine Grüger zwei Anregungen zum letzten Protokoll erwähnt hatte, gab Jan Currle von der Kommunalentwicklung Baden-Württemberg aus Stuttgart noch einmal einen Überblick über den Wettbewerbsentwurf von 2008 und die damit verbundenen städtebaulichen Ideen. Der darauf beruhende Gemeinderatsbeschluss vom 18. Dezember 2008, so Oberbürgermeister Hans Reinwald, sei nach wie vor geltendes Recht und sehe eine wie auch immer zu gestaltende Bebauung vor. Dies wurde auch in der daraufhin einsetzenden Diskussion von nahezu allen Beteiligten ebenso gesehen, vor allem deshalb, weil die dort vorgesehene Kubatur eines Gebäudes den anschließenden Schulhof in der Fläche nicht beeinträchtigt und den Wünschen der Turmschule nach einer entsprechenden Gestaltung entspricht. Die Verwaltung wurde in diesem Zusammenhang um Prüfung gebeten, wie die künftige Schulentwicklung und der daraus resultierende Raumbedarf sich auf eine mögliche Nutzung eines neuen Gebäudes auswirken würde.

Bürgermeisterin Claudia Felden gab im Anschluss einen Überblick über das städtische Marketingkonzept, das die rechtlichen Rahmenbedingungen einer innerstädtischen Gewerbeansiedlung regelt. Im direkten Innenstadtbereich geht es hier vor allem um Dienstleistungen, Einzelhandel oder Gastronomie.

Eng mit diesem Konzept verknüpft war dann der dritte Vortrag des Verkehrsplaners Hans-Jürgen Tögel, der sich ausführlich mit der angespannten Parkplatzsituation in der Innenstadt auseinandersetzte.

Nach seiner Darstellung fehlen in der Innenstadt derzeit rund 200 Parkplätze, die sich relativ gleichmäßig auf Kurzzeit- und Dauerparker verteilen. Hier skizzierte er drei Möglichkeiten an der Bürgermeister-Lingg-Straße, dem Brauereigelände und entlang der Bürgermeister-Weidemaier-Straße resp. Rohrbacher Straße.

Überwiegend einig war man sich bei der Beurteilung, dass ein Wegfall einer größeren Anzahl von Parkplätzen nicht gewünscht sei, auch wenn ein Erhalt bzw. ein größeres Angebot nur durch den Bau einer Tiefgarage ermöglicht würde.

Nachdem die grundsätzliche Bebauung des Rathausplatzes nach langer Diskussion übereinstimmender Konsens zu sein schien, kam kurz vor Schluss der Sitzung noch einmal das Thema eines dort anzulegenden „Stadtparks“ auf. Die Bürgerinitiative wollte diesen Vorschlag nicht gänzlich unbeachtet lassen, trotz des Hinweises, dass es in unmittelbarer Nähe des Rathausplatzes bereits den Menzerpark gibt und auch die umliegenden Weinberge Möglichkeiten zum Spazierengehen und der Naherholung bieten.

Mit vier Gegenstimmen wurde letztendlich beschlossen, einen Planungsentwurf eines Experten erstellen zu lassen, der die Möglichkeiten aufzeigen soll, an dieser Stelle eine Grünfläche anzulegen. Dies wird dann in der nächsten Sitzung des Runden Tisches, der am 27. November 2017 stattfindet, ein zentrales Thema der Diskussion sein.

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