Bezirkstag der Jungen Union Rhein-Neckar

(pm – 11.8.23) Der Bezirkstag der Jungen Union (JU) Nordbaden fand in diesem Jahr in Mannheim statt. Im Mittelpunkt der zweitägigen Tagung stand die Beratung über die inhaltliche Ausrichtung des Bezirksverbandes.

Der Bezirksvorsitzende der CDU Nordbaden Moritz Oppelt MdB

Der JU-Bezirksvorsitzende Frederik Hübl konnte neben Mitgliedern aus ganz Nordbaden den Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg Manuel Hagel MdL, die Spitzenkandidatin der CDU Baden-Württemberg zur Europawahl im nächsten Jahr Prof. Dr. Andrea Wechsler, den Bezirksvorsitzenden der CDU Nordbaden Moritz Oppelt MdB sowie den frisch gewählten Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Christian Specht als Gäste begrüßen.

In seiner Rede bedankte sich Specht für die große Unterstützung der JU im Wahlkampf vor Ort. Auf kommunaler Ebene werde Politik konkret. Die Menschen würden hier keine ideologischen oder parteipolitischen Debatten erwarten, sondern Pragmatismus und konkrete Problemlösung. Vertrauen sei hier entscheidend. Er ermutigte die JU-Mitglieder, sich aktiv bei der Kommunalwahl im nächsten Jahr einzubringen und für den Gemeinderat oder Kreistag zu kandidieren.

Im Zentrum des Bezirkstages standen inhaltliche Debatten. Die JU Rhein-Neckar war mit 15 Delegierten stark vertreten. In verschiedenen Panels diskutierten die JU-Mitglieder etwa zu den Themen Energie, Migration und Bildung. Der Bezirkstag verabschiedete hierzu zudem drei Positionspapiere.

Im Positionspapier „Transformation gestalten – Lokale Wertschöpfungspotenziale nutzen“ zum Thema Energie spricht sich die JU Nordbaden für einen beschleunigten Ausbau der erneuerbaren Energien aus. „Die Energieversorgung in Deutschland muss sicher, bezahlbar und klimafreundlich sein. Nur so erhalten wir die gesellschaftliche Akzeptanz. Beim Ausbau der erneuerbaren Energien müssen wir mehr Tempo machen. Dazu müssen die Genehmigungsverfahren effizienter werden“, so der Kreisvorsitzende der JU Rhein-Neckar, Lance Neidig. Die JU fordert hierzu eine deutliche Aufstockung der personellen Kapazitäten in den zuständigen Genehmigungsbehörden. Zudem sollten Genehmigungsverfahren digitalisiert werden, sodass Unterlagen digital schnell und unkompliziert unter den beteiligten Behörden sowie zwischen den Behörden und dem Vorhabenträger übermittelt werden können.

Beim Ausbau der Windkraft setzt die JU auf eine bessere Einbindung und Beteiligung der Bürger. „Wir müssen die Bürgerschaft bei entsprechenden Projekten frühzeitig informieren und beispielsweise über Bürgerenergieprojekte einbinden. So erhöhen wir die Akzeptanz vor Ort“, argumentiert der JU-Kreisvorsitzende. Die JU unterstützt auch den Ausbau der Photovoltaik im Land. Die Überschüsse sollten für die Produktion von grünem Wasserstoff, Ammoniak oder weiterer Stoffe, die sich zur Energiespeicherung eignen, eingesetzt werden, um die sogenannte Dunkelflaute überbrücken zu können.

„Des Weiteren brauchen wir eine klare Strategie für die Produktion und den Einsatz von grünem Wasserstoff. Dies hat vor allem für die industrielle Produktion beispielsweise in der Stahl- oder Chemieindustrie enorme Bedeutung. Versorgungssicherheit ist ein wichtiger Standortfaktor und wir müssen die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes erhalten. Wir müssen auch bei uns im Land Elektrolyseurleistungskapazitäten zur Produktion von grünem Wasserstoff aufbauen, um nicht vollständig auf Importe angewiesen zu sein“, fordert Neidig.

Außerdem setzt die JU auf Biogas und Wasserkraft als verlässliche und flexibel einsetzbare Energieträger. „Biogas und Wasserkraft sind unverzichtbar für eine stabile Strom- und Energieversorgung. Es ist daher richtig, dass die Landesregierung unter Federführung des CDU-geführten Landwirtschaftsministeriums eine ambitionierte Biomassestrategie auf den Weg gebracht hat. Hier können wir noch Potentiale heben“, so Neidig.

„Mit diesem Bezirkstag haben wir unterstrichen, dass wir als Junge Union inhaltlicher Impulsgeber sind. Und als Jugendorganisation einer Volkspartei beschäftigen wir uns im Gegensatz zu anderen politischen Gruppierungen nicht ausschließlich mit dem Thema Klimaschutz, sondern kümmern uns auch um weitere wichtige Themen für unsere Generation wie gute Bildungs- und Aufstiegschancen oder die Zukunft der Rente und der sozialen Sicherungssysteme“, so der Kreisvorsitzende Lance Neidig abschließend.

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