Bürgermeisterwahl Nußloch:
Joachim Förster war erster Kandidat

Bereits am 12. Oktober trat mit dem derzeitigen Stadtkämmerer Joachim Förster der erste Kanditat in das Rennen um die freiwerdende Rathausspitze ein. Als Vorstellung zu seiner Person und seinem Hintergrund gibt er folgendes an:


Joachim Förster

Joachim Förster

Nachdem der amtierende Rathauschef Karl Rühl nicht mehr kandidiert, wählt die Gemeinde Nußloch am 3. Dezember einen neuen Bürgermeister (oder eine Bürgermeisterin). Gerne bewerbe ich mich um diese großartige Aufgabe. Dank meiner Ausbildung zum Diplom-Verwaltungswirt und über zehn Jahren Rathauspraxis fühle ich mich dafür gerüstet.

Ich bin 36 Jahre alt, parteilos, katholisch und seit vier Jahren verheiratet. Zusammen mit meiner Frau Adriana Förster geb. Hetzel und unserer einjährigen Tochter wohne ich in Walldorf. Seit vier Jahren leite ich die Kämmerei im Nußlocher Rathaus, davor arbeitete ich sieben Jahre in der Kämmerei der Stadt Walldorf.

Mit der Region und dem hiesigen Rathaus vertraut, käme ich dennoch als neutrale Kraft von außen, um allen Menschen in Nußloch und Maisbach gleichermaßen ein guter, unvoreingenommener und unparteiischer Bürgermeister werden zu können. Hinzu kommt meine politische Unabhängigkeit: Dass ich parteilos bin und bleiben will, könnte mir als Bürgermeister helfen, am Nußlocher Ratstisch tragfähige Mehrheiten zu schmieden. Dazu passt, dass mich gleich mehrere Fraktionen zur Kandidatur ermunterten. Tatsächlich ziele ich im Falle meiner Wahl auf einen denkbar breiten Konsens statt auf Konfrontation. Miteinander lassen sich Aufgaben leichter bewältigen als gegeneinander.

Nachdem ich seit vier Jahren an allen wichtigen Projekten der Gemeinde beteiligt war, könnte ich im Falle meiner Wahl zum Bürgermeister diese laufenden Vorhaben nahtlos fortführen, ohne Zeitverlust, ohne mich erst einarbeiten zu müssen. Vieles, was unter Federführung von Karl Rühl angestoßen wurde, möchte ich fortführen und vollenden. Die Kontinuität bliebe damit gewahrt. Daneben würde ich eigene Ideen und frische Impulse einbringen wollen sowie die Bevölkerung stärker denn je in die weitere Entwicklung Nußlochs einbinden. Als Freund wirklicher Bürgerbeteiligung würde ich gerne zusammen mit der Bürgerschaft eine Art Masterplan erarbeiten.

In einem (ergebnis)offenen Dialog ganz ohne Tabus und Denkverbote könnten wir ausloten und verabreden, wohin die weitere Reise gehen soll. In meinen Augen ist Nußloch eine überaus vitale Gemeinde inmitten der Metropolregion Rhein-Neckar, reich an Traditionen, aber auch voller Zukunft. Mit Augenmaß und realistischen Visionen möchte ich, sollte die Wahl auf mich fallen, diese Zukunft gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern gestalten.

Was mir gefällt: Dass so viele Frauen und Männer freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl ihre Ärmel hochkrempeln. Selber lange Jahre im Handballverein aktiv, würde ich als Bürgermeister ehrenamtliches Engagement, wie ich es vor allem in den örtlichen Feuerwehren und Hilfsorganisationen erlebe, wirksam fördern und würdigen. Um zu erfahren, was die ehrenamtlich Tätigen von Ihrer Gemeindeverwaltung erwarten, werde ich in den nächsten Wochen die örtlichen Vereine kontaktieren.

Nach Ablauf der Bewerberfrist – sie endet am 7. November – möchte ich zu öffentlichen Bürgergesprächen einladen, um einerseits meine Vorstellungen zu erläutern und andererseits von der Bürgerschaft aus erster Hand zu erfahren, worauf es ihr in Nußloch und Maisbach ankommt.


Wahlkampf

Bürgermeisterkandidat Joachim Förster startet seinen Wahlkampf am 16. November. An jenem Donnerstag lädt er auf 20 Uhr zum öffentlichen Bürgergespräch ins örtliche Gasthaus zur Linde ein. Der 36jährige Diplom-Verwaltungswirt wird an diesem Abend seine Vorstellungen erläutern, wie sich Nußloch mit ihm als Bürgermeister weiterentwickeln könnte. Gleichzeitig will er von den Gästen erfahren, was ihnen wichtig wäre und was sie von einem guten Bürgermeister erwarten.    

Die Meinung der Bürgerschaft interessiert den amtierenden Leiter der Nußlocher Gemeindekämmerei auch im Internet: Auf seiner Homepage www.joachim-foerster.de fragt er mit Hilfe einer Online-Umfrage gezielt die Wünsche und Anregungen der Bevölkerung ab. Die Umfrage soll einen Vorgeschmack darauf liefern, wie wichtig ihm wirkliche Bürgerbeteiligung ist. Im Falle seiner Wahl würde der parteilose Katholik die Bürgerschaft frühzeitig in jegliche grundlegenden Entscheidungsprozesse einbinden wollen.

Neben ersten Fotos finden sich auf der Website auch Details zum beruflichen Werdegang des Kandidaten sowie Persönliches – dass er verheirateter Vater einer kleinen Tochter und ziemlich sportlich ist.  


 

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