Sieg gegen Neckargemünd: VfB Leimen II ging über die Schmerzgrenze hinaus

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Nach dem Sieg in Feierlaune: VfB Leimen II (Foto: VfB)

(bw – 28.4.16) In einem von Beginn an intensiven und temporeichen Spitzenspiel mit zahlreichen Torchancen setzte sich der VfB am Ende verdient mit 3:1 durch. Neckargemünd begann stark, presste den VfB bereits an dessen eigenem Strafraum und erschwerte der Heimelf den Spielaufbau somit erheblich. Bei Ballgewinn wollten sich die Gäste blitzschnell in Richtung VfB Tor kombinieren. Leimen bestach jedoch durch Ruhe am Ball und eine gut geordnete Defensive. So war Neckargemünd zwar spielbestimmend, ohne sich jedoch glasklare Chancen erspielen zu können.

Der VfB verließ sich auf seine Konterstärke und belohnte sich dafür: in der 32. Minute wurde Kalischko per Diagonalball aus der eigenen Hälfte auf die Reise geschickt und konnte mit einem schönen Heber aus 35m den Gästekeeper das erste Mal überwinden. Der Gast hatte die Chance in der 39. Minute auszugleichen, doch den berechtigten Foulelfmeter konnte VfB Keeper Steiger parieren.

Nach der Pause blieb das Spiel intensiv und hektisch und erforderte viel Fingerspitzengefühl vom Unparteiischen Roth aus Stettfeld. Neckargemünd drückte im Stile einer Spitzenmannschaft mit aller Macht auf das 1:1. In der 74. Minute belohnten sich die Gäste für ihren Aufwand und erzielten den Ausgleich durch Graumann.

Der VfB zeigte aber unbedingten Siegeswillen und erzielte im direkten Gegenzug durch Klumpp die erneute Führung zum 2:1. Zunächst wurden mehrere Schussversuche der Leimener abgeblockt, aber die VfB Offensive erzwang diesen Treffer mit aller Macht. In einer hitzigen Schlussphase, in der die Partie nach dem wiederholten Abbrennen von Pyrotechnik durch die mitgereisten Gästefans kurz vor dem Abbruch stand, drückte Neckargemünd erneut auf den Ausgleich.

Treffen konnte jedoch erneut der VfB. Die Leimener spielten sich nach einem Konter am Strafraum der Gäste fest. Ein Versuch nach dem anderen wurde von der Abwehr der Spielvereinigung abgewehrt, doch Stürmer Hauser behielt das letzte Wort und netzte zum vorentscheidenden 3:1 ein.

Die Partie war danach allerdings nicht vorbei. Regulär waren noch 5 Minuten zu spielen, der Schiedsrichter ließ weitere 5 Minuten nachspielen und der VfB musste die Partie in Unterzahl beenden. Das Trainergespann Fischer/Betz hatte bereits drei Wechsel vorgenommen als Klumpp den Platz verletzt verlassen musste. Bis zur letzten Sekunde glaubte Neckargemünd daran, noch etwas mitnehmen zu können und gab das Spiel zu keinem Zeitpunkt verloren. Doch der VfB verteidigte sein Tor mit Mann und Maus und konnte den Vorsprung über die Zeit retten.

Benjamin Winter, VfB Leimen

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