Faschingskampagne beendet: Stadtschlüssel wieder in Hand von OB Hans Reinwald

Volles Haus beim Heringsessen in der Aegidiushalle


(fwu – 27.2.20) Die lange, erfolgreiche (und auch für die Akteure anstrengende) Regentschaft der närrischen Frösche aus St. Ilgen über die große Kreisstadt Leimen endete gestern Abend in der Aegidiushalle mit dem traditionellen Heringsessen als Abschluss der Faschingskampagne 2019/20.

Natalie Müller und Annemarie Rieser erhielten verspätet den Jahresorden der Frösche, da sie krankheitsbedingt nicht an der Prunksitzung teilnehmen konnten

Revolutionär hatte die Regentschaft mit dem Sturm auf das Rathaus und der nahezu gewaltfreien Übernahme der Macht in demselben begonnen. Während der gesamten närrischen fünften Jahreszeit waren sodann die Frösche überall vertreten, wo es närrisch genug herging, insbesondere natürlich auf der großen Prunksitzung in der ausverkauften Kurpfalzhalle oder beim Nußlocher Umzug am Dienstag, wie der Frösche Vorsitzende Stefan Riemensperger beim Rückblick auf die Kampagne erläuterte. Er bedankte sich bei allen Vereinsmitgliedern und den Ehrensenatoren für ihren tollen Einsatz und freute sich, dass auch zum Heringsessen wieder fast 150 Frösche anwesend waren.

Rückgabe des Stadtschlüssels an Oberbürgermeister Hans Reinwald

Oberbürgermeister a. D. Hans Reinwald war natürlich auch gekommen, in der Hoffnung, auch ohne konterrevolutionären Aufruhr den Stadtschlüssel von den kampagnen-erschöpften Fröschen zurück zu erhalten. Diesen hielt immer noch Sitzungspräsident Ralph Panzer in seinen Händen, der ihn während der gesamten Kampagne nicht eine Sekunde aus den Augen gelassen hatte, auch dann nicht, wenn er ihn in der Hosentasche hatte. Denn Amtsgewalt kann nur der Schlüsselbesitzer ausüben! Da er aber kaum noch eine Stimme hatte – dies war durch zu intensiven Gebrauch heiser geworden – gab er ihn dann doch an Hans Reinwald zurück.

Ein großer Topf mit Würstchen – Dirk Kettenmann war zuständig für die Ausgabe

Stefan Riemensperger fragte noch an, ob – nachdem ja Leimen schon Heidelberg als neuen Stadtteil übernommen habe, nicht Dilje wieder selbständig werden könne. Doch das wurde leider nicht akzeptiert. Aber zugesagt wurde seitens des OB eine weiter Verschönerung dieses leuchtenden Juwels in der Krone der großen Kreisstadt. Zum Beispiel durch Fertigstellung des aufgewerteten Theodor-Heuss-Boulevards (ehem. Theodor-Heuss-Straße) und des Vorplatzes der St. Aegidius-Kathedrale (ehem. Aegidius-Kirche).

Die Küchencrew des TV Germania mit der Vorsitzenden Britta Kettenmann (r.)

Ein großer Dank ging seitens der Frösche an die Helferinnen und Helfer des TV Germania, die die Zubereitung von gut einem Zentner Heringe und einem Zentner Pellkartoffeln, dazu einem großen Topf mit Wiener Würstchen (oder waren es Frankfurter?) für selektiv-Vegetarier übernommen hatten und auch für die Verteilung der schmackhaften Speisen sorgten.

 

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