„Investitionen in Kinder sind Investitionen in die Zukunft“

(bs – 28.4.16) „Investitionen in Kinder sind Investitionen in die Zukunft“, diese Auffassung teilt die CDU-Kreistagsfraktion mit Dr. Ulrich Bürger vom Landesjugendamt, den sie bereits zum zweiten Mal eingeladen hatte, um mit ihm die Herausforderungen im demografischen Wandel zu diskutieren. Hervorragend vorbereitet präsentierte dieser zunächst die neueste Bevölkerungsvorausberechnung, die das Statistische Landesamt erst im Dezember 2015 veröffentlich hatte und die bereits die Flüchtlings- und Wanderungsbewegungen der letzten Monate berücksichtigt.

CDU-Fraktionsvorsitzende Bruno Sauerzapf (l.)

„Ein erfreulicher Befund dieser aktuellen Prognose ist, dass die baden-württembergische Gesamteinwohnerzahl erstmals nicht mehr abnehmen, sondern bis 2060 konstant bleiben wird“, erläuterte Dr. Bürger die neuesten Zahlen und ging intensiv darauf ein, dass es ab 2020 ganz erhebliche Veränderungen im Bevölkerungsaufbau geben wird. Meist wird in diesem Zusammenhang besprochen, dass die arbeitsfähige Gruppe der 21 bis 65 Jährigen schrumpft und die Gruppe der Rentner wächst. Aber die gravierenden Umbrüche im Altersaufbau der Bevölkerung haben auch zur Folge, dass junge Menschen und Familien zu einem immer knapperen Gut für die Gesellschaft werden. „Der Rhein-Neckar-Kreis kann bei den 0- bis unter 21-Jährigen bis zum Jahr 2025 mit leichten Zuwächsen um 4 % rechnen. In der für die Tradierung von Gesellschaft besonders wichtigen Altersgruppe der 15- bis unter 18-Jährigen wird aber auch er im Zeitraum von 2012 bis 2025 etwa 9 % verlieren“, führte Bürger aus.

„Für uns ist aber wichtig, dass damit kein rückläufiger Bedarf an Investitionen in die nachwachsende Generation einher gehen darf, denn aus unserer Sicht muss die Zielsetzung ‚Keiner darf verloren gehen‘ auch für den Rhein-Neckar-Kreis uneingeschränkt gelten“, fasste der CDU-Fraktionsvorsitzende Bruno Sauerzapf die ausführliche Diskussion zusammen. Am Herzen liege der CDU insbesondere die weitere Stärkung des Kreisjugendamtes, der bedarfsgerechte Ausbau der Schulsozialarbeit und die unterstützende Begleitung der offenen Jugendarbeit. Kommunale Diskussionspunkte werden zukünftig Räumlichkeiten beim Ausbau von Ganztagsschulen und die Verbesserung des Übergangs von der Schule in die Ausbildung sein. Außerdem müsse man darüber sprechen, ob Aufgaben und Inhalte die Schaffung der Stelle eines Kreisjugendreferenten rechtfertigen.

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