Kegeln: Rot-Weiß unterliegt in Eppelheim

Es hat nicht sollen sein. Beim Samstagsspiel der 1.Bundesliga in Eppelheim beim VKC fing das Spiel sehr gut für uns an. Obwohl wir in den letzten Jahren dort immerverloren haben, war die Devise, in diesem Jahr erneut zu versuchen, die Punkte aus Eppelheim zu entführen. Zu Beginn des Spiels waren wir dementsprechend motiviert und es ging gleich hoch her.

1105 - Hasenstab Busse RW SA

Dieter Hasenstab, Sören Busse (Foto: Archiv)

S. Busse, D. Hasenstab und F. Kirsch fanden sehr schnell sehr gut ins Spiel was uns einen kleinen Vorsprung nach den ersten 50 Kugeln bescherte. Vor allem D. Hasenstab zeigte erneut in welch toller Form er ist. Nach zwischendurch schwacher Phase, die er super kompensieren konnte, erreichte S. Busse sehr gute 1012 Kegel. Ihm zur Seite, ebenfalls mit einem 1000er, F. Kirsch mit 1029 Kegel. Was lange nicht so aussah, aber durch seine Fähigkeit, sich nochmals zu motivieren und die Konzentration hoch zu halten, kam F. Kirsch wiedermal zu einem Top Ergebnis.

Wie bereits erwähnt D. Hasenstab, der in Top Form ist. Mit 1077 Kegel markierte er den Tagesbestwert aller Spieler. So fand sich Rot Weiss in der Lage mit 56 Kegel im Plus das Schlusstrio auf die Bahnen zu schicken.

Hatten wir doch R. Zesewitz auf unserer Seite, der in Eppelheim schon immer sehr gute Ergebnisse erzielen konnte. Doch wie es manchmal so ist, kommt es öfters anders und zweitens als man denkt.

Gleich zu Beginn merkte man, dass bei R. Zesewitz nicht alles rund lief. Er hatte vermehrt Problem mit dem Rücken, was ihm am Durchlaufen und der Dynamik seines Spieles hinderte. Mit anderen Problemen hatte J. Künzie zu kämpfen. Es zeigte sich leider, dass er im Moment nicht in der Lage ist, den Druck der 1. Mannschaft standzuhalten. So waren wir gezwungen, ihn nach 50 Wurf durch T. Beez zu ersetzen. Eine Maßnahme, die leider nicht das Erhoffte mit sich brachte.

Redlich mühte sich dagegen C. Cunow. Ebenfalls etwas in die Kritik geraten, zeigte er, warum er in die 1. Mannschaft gehört. Kämpferisch und mit tollem Spiel erreichte er sehr gute 1027 Kegel.

Bei R.Zesewitz wurden die Schmerzen immer schlimmer, so dass wir erneute auswechseln mussten. Alles oder nichts war die Devise, wusste man doch, dass mit J. Auer ein erfahrener Spieler den Part übernahm.

Eppelheim indes nutze die Gunst der Stunde und kam immer besser ins Spiel, was uns stark ins Hintertreffen brachte. Sahen wir uns zwischenzeitlich mit mehr als 100 Kegel im Rückstand, war der Traum vom Sieg ausgeträumt. T. Beez und J. Auer taten ihr Bestes und am Ende waren wieder einmal die Eppelheimer die bessere Mannschaft. „Was wäre wenn“ kann in diesem Fall durchaus angebracht sein. Aber wir stecken den Kopf nicht in den Sand und werden es eben im nächsten Jahr erneut versuchen. Irgendwann reißt jede Serie.

 

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