SVS: „Das Maximum rausholen und auch in Nürnberg punkten“

5527 - SVS Logo neu(mb – 1.2.20) Englische Woche, zweiter Teil: Am Sonntag, den 02. Februar, tritt der SV Sandhausen in seinem zweiten Pflichtspiel in diesem Jahr beim 1. FC Nürnberg an. Anstoß im Max-Morlock-Stadion ist um 13:30 Uhr.

Regeneration nach dem Sieg in Osnabrück 

Zwei Auswärtsspiele hintereinander nach der Winterpause, zwischen denen lediglich drei komplette Tage liegen – das Auftaktprogramm im Jahr 2020 hat es für die Kurpfälzer in sich. Eine gut durchdachte Vorbereitung zwischen der Partie beim VfL Osnabrück am Mittwoch, die der SVS mit 3:1 für sich entschied, und dem nun anstehenden Duell bei den Franken hatte für Trainer Uwe Koschinat daher höchste Priorität. Die Regeneration stand im Mittelpunkt. In der Pressekonferenz vor dem Spiel im Frankenland gab der Coach einen Einblick in seine Maßnahmen. So machte sich die Mannschaft nach dem Sieg in Osnabrück erst am Folgetag und nach einer nötigen Ruhepause auf den Weg nach Sandhausen, es folgten noch zwei Trainingseinheiten am Donnerstag und am Freitag.

In Osnabrück in das Spiel hineingearbeitet 

Beim Blick zurück auf das Osnabrück-Spiel fand Koschinat durchaus mahnende Worte, trotz des insgesamt überzeugenden Gesamtauftritts. „Wir hatten in der Anfangsphase noch die ein oder andere Ungenauigkeit in Spielsituationen, in denen wir schon Überlegenheit hätten ausstrahlen können“, betonte der SVS-Trainer. „Nach 25 Minuten haben wir uns aber in das Spiel hineingearbeitet.“ Dass dem 1:0 durch Leart Paqaradas Foulelfmeter ein Platzverweis für den gegnerischen Torhüter vorausging, habe seiner Mannschaft natürlich geholfen, auch wenn der Gegner nach der Pause recht schnell zum Ausgleich kam. „Wir hatten das Heft des Handelns aber in der Hand“, rekapitulierte Koschinat.

Kevin Behrens spürt das Vertrauen

Einen großen Anteil am Sieg hatte Kevin Behrens, der mit starken Kopfballtreffern zum 2:1 und 3:1 für die Entscheidung sorgte – seine Saisontore Nummer acht und neun. „Kevin lauert permanent auf seine Chance und hat ein Selbstverständnis entwickelt, das ihn nicht ungeduldig werden lässt“, lobte Koschinat den Angreifer auf der Pressekonferenz. Der 28-Jährige erklärt seine gute Verfassung folgendermaßen: „Ich habe in dieser Saison immer von Anfang an gespielt und spüre das Vertrauen. Wir haben als Mannschaft eine gute Hinrunde gespielt, daran wollen wir nun weiter anknüpfen.“

Nicht vom Tabellenstand blenden lassen

Die nächste Aufgabe wartet nun in Nürnberg. Der „Club“ verlor sein erstes Spiel in diesem Jahr am Donnerstag beim Hamburger SV mit 1:4 und steht nun als Tabellen-17. auf einem direkten Abstiegsplatz. Koschinat will sich davon allerdings nicht blenden lassen. „Natürlich steht der 1. FC Nürnberg unter Druck. Man darf aber nicht vergessen, dass die Nürnberger bei einem etwas glücklicheren Saisonverlauf schon neun Zähler mehr haben könnten, nämlich dann, wenn es die Nachspielzeit nicht geben würde.“ Oftmals gaben die Franken noch gegen Ende einer Partie Zählbares aus der Hand, unter anderem im Hinspiel, als Philip Türpitz den SVS in der 89. Minute zum 3:2-Sieg schoss. Koschinat weiter: „Wir wollen das Maximum aus der Saison rausholen und auch in Nürnberg punkten.“

Klingmann und Hauk sind zurück

In Nürnberg muss Koschinat auf drei Akteure verzichten. Neben den langzeitverletzten Erik Zenga und Markus Karl fehlt Julius Biada, der in Osnabrück seine fünfte Gelbe Karte in dieser Saison gesehen hat. Erfreulich: Die zuletzt noch ausgefallenen Philipp Klingmann und Roman Hauk stiegen am Freitag wieder ins Training ein.


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