KuSG Basketball: 93:80-Sieg in Mannheim trotz Notbesetzung

Nach dem Sieg in Kirchheim wollte die KuSG auch beim nächsten Derby in Mannheim in der Erfolgsspur bleiben. Die Voraussetzungen vor dem Spiel sahen dafür extrem schlecht aus: Mit Florian Spath, Jan Koch, Dominik Hümmer, Steffen Lüdemann mussten gleich vier Center aufgrund von Krankheit absagen und auch der Matchwinner des letzten Spiels Felix Schwalb und Robin Günther mussten ihren Einsatz verletzt absagen. Somit standen Steckbauer nur 7 Akteure zur Verfügung.

Nach drei Minuten lagen die KuSG-Herren bereits mit 2:8 zurück, ehe Yannick Rupp und Flo Wolf den Schalter umlegten und man mit einem 13:0-Run den Gastgebern den Schneid abkaufte (15:8, 7. Minute). Mannheim konnte dann jedoch wieder dagegen halten: Alexander Kuhn übernahm dabei viel Verantwortung und führte Mannheim wieder auf 18:22 heran. Kurz vor Ende des ersten Viertels erhöhte Sebi Dietz aber auf 26:18.

Wer glaubte, die Personalsituation könnte nicht schlechter werden sah sich getäuscht: zu Beginn des zweiten Viertels erlitt Florian Wolf eine Bänderdehnung und musste verletzt ausscheiden. Da auch Center Lukas Stamm bereits drei Fouls hatte, musste nun sogar Trainer Steckbauer mit aufs Feld. Mit einer Ganzfeld-Presse gelang es zur 17. Minute auf 44:26 davon zu ziehen. In die Halbzeitpause ging es Dank der Punkte von Moritz Nägele und Yannick Rupp mit 53:35.

Diesen komfortablen Vorsprung ließ man in dem dritten Viertel auf 56:69 (30. Minute) schmelzen, was aber sicher auch daran lag, dass man beim Rebound nun aufgrund der wenigen Wechselmöglichkeiten nicht immer konzentriert und mit voller Energie dagegen halten konnte.

Im letzten Viertel versuchte Mannheim nochmal alles und konnte sogar in der 35. Minute auf fünf Zähler verkürzen (69:74), Nägele, Dietz und Rupp ließen sich jedoch „die Butter nicht mehr vom Brot nehmen“ und zogen nochmal an, sodass es am Ende 93:80 stand.

Nach dem Spiel waren sich die Spieler einig, dass der Auswärtssieg bei den in Bestbesetzung angetretenen Mannheimern aufgrund der Personalsituation nicht hoch genug zu bewerten ist. Nun gilt es in den kommenden drei Spielen vor Weihnachten noch einmal alle Kräfte zu mobilisieren und im Training mit den dann wieder gesunden Spielern an den Feinheiten zu arbeiten.

KuSG: Dietz 28, Rupp 21, Nägele 19, Steckbauer 10, Stamm 7, Wolf 6, Schindler 2, Natto.

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