Leimens erstes Elektro-KFZ steht in Dilje – Praktisch: Ladesäule direkt vor der Tür

Schwer zu verstehen? NUR für E-KFZ WÄHREND des Ladevorganges! Längstens 2,5 Stunden

(fwu-13.8.21) Bereits seit knapp einem halben Jahr gibt es  auf dem Parkplatz vor dem Diljemer Rathaus schicke Strom-Ladesäulen für Elektro-Fahrzeuge. Meist wurden die dazugehörigen Lade-Stellplätze bisher allerdings nur zum „normalen“ Parken und somit illegal genutzt, weil die Beschilderung falsch verstanden wurde.

Das untere, kleinere Schild mit dem Parkscheibensymbol und der Angabe 2,5 Stunden bedeutet nicht, dass man hier mit ausgelegter Parkscheibe bis zur Höchstparkzeit parken darf. Das kleine Schild ergänzt nämlich das größe darüber befindliche Schild, das klar aussagt, dass der Ladeplatz nur für E-KFZ während des Ladevorganges benutzt werden darf. Und das auch nur bis zu einer Höchstdauer von 2,5 Stunden.

Wie man diesen Ladeplatz richtig nutzt, zeigt seit Mittwoch ein städtisches Elektroauto, ein Nissan Leaf, der als erstes E-Fahrzeug in die Flotte der städtischen Fahrzeuge aufgenommen wurde und von Diljes Rathaus-Leiter Uwe Sulzer im Beisein von Oberbürgermeister Hans Reinwald und Liegenschaftsamt-Leiterin Kerstin Kunze erstmals zum Laden vor Ort angeschlossen wurde.

v.l.: Diljes Rathaus-Leiter Uwe Sulzer, Oberbürgermeister Hans Reinwald, Liegenschaftsamt-Leiterin Kerstin Kunze

Der neue Stromer wurde als Ersatz für einen Verbrenner-VW Polo, dessen Leasingzeit beendet war, angeschafft. Die Entscheidung für das Model von Nissan fiel, da deutsche E-Fahrzeuge entweder deutlich teurer oder zu klein waren oder eine zu lange Lieferzeit hatten. Der geräumige viertürige Leaf (engl. „Blatt“) hat eine theoretische Reichweite (Herstellerangabe) von bis zu 385 km, die im echten Verkehr aber wohl ehr in Richtung 250 km gehen dürften. Da der Einsatz hauptsächlich im Nahverkehr erfolgen wird, stellt das allerdings kein Problem dar, so Uwe Sulzer. Und dann hat man ja noch die Ladesäule direkt vor der Tür. Wenn sie nicht durch einen Falschparker blockiert wird, siehe oben.

Oberbürgermeister Hans Reinwald erläuterte, dass bei künftigen KFZ-Ersatzbeschaffungen weitere Elektro-Fahrzeuge geplant seien und dann auch deutsche Hersteller (trotz langer Lieferzeiten) zum Einsatz kommen können.

 

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