Mit Fahrrad, Bahn und Auto quer durch Europa

Bei einer klassischen Urlaubsreise steht das Reiseziel im Mittelpunkt. Anders der Roadtrip: Bei dieser Reiseform ist die Fortbewegung sich selbst genug, ist der Weg das Ziel. Eine ideale Form, um Deutschland und Europa von einer anderen Seite zu entdecken. Und die Wahl des Fortbewegungsmittels prägt das Reiseerlebnis.

Das Gute liegt so nah: Mit dem Fahrrad durch Deutschland

Die nächste Reise muss nicht immer in ein anderes Land führen. Auch Deutschland hat viele schöne Ecken, die zu erkunden sich lohnen. Wer nicht gerne in die Ferne schweifen und trotzdem andere Eindrücke sammeln möchte, kann beispielsweise den rund 370 km langen Neckartal-Radweg abfahren, dessen Streckenprofil auch für Anfänger geeignet ist. Unterkünfte für die Übernachtungen finden Radler im Bett+Bike-Verzeichnis des ADFC.

Reisen auf Schienen: InterRail

Seit mehr als 40 Jahren gibt es den InterRail-Pass, mit dem man unter bestimmten Bedingungen durch ganz Europa reisen kann. Dabei kann man beliebige Züge nutzen, für bestimmte Nacht- und Hochgeschwindigkeitszüge wird jedoch ein Zuschlag fällig. Der Preis für das Ticket orientiert sich sowohl am Alter als auch an der Reisedauer. Möchte man beispielsweise als Erwachsener für einen Monat Europa erkunden und an 15 Tagen mit der Bahn reisen, dann kostet der Pass 468 Euro. Hinzu kommen jedoch noch die Ausgaben für die Unterkünfte und Verpflegung. Mit dieser Unabhängigkeit ist auch verbunden, dass man sein Gepäck während des Reisens immer dabei hat. Man muss also clever und platzsparend packen.

Authentisches Roadtrip-Erlebnis im Auto

Die Reise mit dem Auto steht für Flexibilität und Mobilität. Im Gegensatz zum InterRail-Pass ist man sowohl zeitlich als auch hinsichtlich der Route ungebunden. Möchte man einfach dort halten und schlafen, wo es einem gefällt, ist ein Campingbus immer noch die beste Wahl. Der VW-Bus, ein Klassiker seit den Hippie-Zeiten, steht für diese Freiheit und Ungebundenheit mit einem Mindestmaß an Komfort. Da gut erhaltene Modelle des „Bullis“ der ersten Baureihen Liebhaberpreise erzielen, für den man auch einen Neuwagen bekäme, ist das Mieten eines modernen VW-Busses die deutlich günstigere Alternative – der Anbieter Campanda macht genau das möglich. Einen VW-Bus kann man im Gegensatz zu manchem Wohnmobil mit einem Führerschein der Klasse B fahren. Außerdem bietet ein VW-Bus genügend Platz für Campingausrüstung, sodass man mit einem Gaskocher ausgerüstet auch bei der Verpflegung sparen kann.


Bildrechte: Flickr RoadTrip abhisawa CC BY 2.0 Bestimmte Rechte vorbehalten

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