MORGEN: SVS gegen 1860 München – 4 Spieler-Interviews

215 - SVS BoysenAm Freitag kommt es zum wichtigen Heimduell zwischen dem SV Sandhausen und 1860 München im Hardtwaldstadion. Wie Trainer Boysen in der Pressekonferenz betonte, ist die Unterstützung durch die Fans für die Mannschaft sehr wichtig und kann den entscheidenden Motivationsschub für das letzte Prozent Leistung bringen. Also: Auf in Hardtwald und den SVS unterstützen, damit uns die 2. Liga erhalten bleibt!

Boysens Aussagen vor und zum Spiel gegen 1860 können Sie <hier> lesen.

Alexander Riemann, Nico Klotz, Timo Achenbach und Philipp Kühn im Gespräch mit Alexander Münch

215 - SVS Riemann AlexanderHallo Alexander. Wie ist bei Dir der Stand der Dinge, nachdem Du lange von Verletzungen geplagt warst?

Alexander Riemann: In der Vorbereitung habe ich leider die Verletzung bekommen, aber ich habe mich gut zurückgekämpft – schneller als erwartet. Seit gut zwei Wochen bin ich wieder im Trainingsrhythmus drin. In der Reha habe ich auch viel Ausdauer trainiert, und jetzt habe ich wieder ein sehr gutes Gefühl. Zum zweiten Mal bin ich jetzt auch wieder im Kader.

Soviel Pech dürftest Du persönlich auch noch nicht gehabt haben..

Alexander Riemann: Ich habe in meiner „kurzen“ Karriere soviel Verletzungspech wie noch nie gehabt. Es ist brutal traurig, weil sich das der Verein und ich auch anders vorgestellt haben. Ich hatte bis jetzt glaub ich plus dem Pokalspiel nur 8 Pflichtspiele, da ich durch Verletzungen immer zurückgeworfen wurde. Ich hoffe, dass ich nach dem Außenbandriss jetzt wieder nach vorne schauen kann, verletzungsfrei bleibe und der Mannschaft so gut wie möglich helfen kann. Ich werde alles in meiner Macht stehende investieren, dass wir den Klassenerhalt schaffen.

Wie schätzt Du die aktuelle Situation in der zweiten Liga ein? Steht man wegen Pech oder teilweise Unvermögen im Tabellenkeller?

Alexander Riemann: Gegen Paderborn war ich ja das erste Mal wieder im Kader, und wenn man das ganze Spiel betrachtet, haben wir eigentlich unverdient verloren. Wir hätten es verdient gehabt, zu gewinnen, und man sieht, dass die Mannschaft kompakter geworden ist. Wir haben gut in der Vorbereitung gearbeitet, und das Potential ist auf jeden Fall da. Natürlich hat es auch manchmal mit Pech zu tun, aber ich bin trotzdem optimistisch, dass wir den Klassenerhalt schaffen. Das Spiel gegen Paderborn ist abgehakt, und wir müssen jetzt einfach nach vorne schauen.

Kommst Du in deiner Single-Bude gut zurecht hier?

Alexander Riemann: Ja. Ich habe meine eigene Wohnung, seit ich 17 bin. Das war in Stuttgart nicht anders. Das Umfeld ist Top, und ich komme ja ursprünglich auch vom Land. Meine Familie ist ja aus Oberbayern, und da gibt es auch Bauernhöfe und Felder. Mir gefällt es besser, als in einer großen Stadt zu wohnen. Ich fühle mich hier ganz wohl.

Hast Du als Flügelflitzer auch Vorbilder?

Alexander Riemann: Cristiano Ronaldo und Lionel Messi. Von denen kann man noch viel lernen.

215 - SVS Klotz NicoHallo Nico. Du hattest diese Saison einiges an Verletzungspech. Wie ist der aktuelle Stand – und wie nahe bist Du an der Mannschaft?

Nico Klotz: Ich habe im Trainingslager einen Schlag auf den Knöchel und den Nerv bekommen. Ich war viereinhalb Wochen außer Gefecht und trainiere seit letzten Dienstag wieder. Ich bin voll im Training, kann eingesetzt werden, und jetzt kommt es auf den Trainer an, ob ich dabei bin oder nicht.

Du hast hier bis 2013 Vertrag. Würdest Du – für welche Liga auch immer – gerne verlängern?

Nico Klotz : Es gab bislang noch keine Gespräche. Ich verlasse mich da auf meinen Berater, der rechtzeitig die Gespräche suchen wird. Ich fühle mich hier auf jeden Fall wohl.

Wie schätzt Du die aktuelle Situation in der zweiten Liga ein – steht man wegen Pech oder teilweise Unvermögen im Tabellenkeller? Muss man einfach mal ein taktisches Foul begehen, wie Euer Trainer sagt?

Nico Klotz: Ich finde, mehr wegen Pech. In Dresden haben wir vor allem in der zweiten Hälfte bis zum 1:2 ein gutes Spiel gemacht. Gegen Paderborn war es genauso: Das 1:0 kam aus dem Nichts, aber trotzdem haben wir danach bis zum Ausgleich eigentlich gar nichts zugelassen. Auch danach dürfen wir kein Tor mehr kriegen. Vor allem vor dem 1:1: Da läuft Brückner alleine durch, und da muss man ihn einfach stoppen.

Am Saisonende habt ihr mit 3 Heimspielen in 4 Spielen sicher noch die Möglichkeit, Boden gutzumachen. Vorher warten noch einige Brocken wie euer nächster Heimspielgegner 1860 München. Wie schätzt Du die ein – und wer ist da zu beachten?

Nico Klotz: Das ist eine klasse Mannschaft, die genau wie Braunschweig oder Kaiserslautern zurecht vorne steht. Aber wenn wir zuhause spielen, haben wir gegen jeden Gegner eine Chance, und so sollten wir das Spiel auch angehen. Wir müssen auf uns schauen, um die Punkte zu holen und unten rauszukommen. 1860 hat viele gute Spieler wie beispielsweise Benny Lauth. Das ist ein Topstürmer der zweiten Liga, aber alle Offensiven sind da stark.

Welches ist deine Lieblings- Musik? – Film? – Buch? –Fernsehsendung?

Nico Klotz: „How I Met Your Mother“ auf jeden Fall im Fernsehen. „Harry Potter“ bei den Büchern und „Sieben“ ist bei den Filmen top.

215 - SVS Achenbach TimoHallo Timo. Wie schätzt Du die aktuelle Situation in der zweiten Liga ein? Steht man wegen Pech oder teilweise Unvermögen im Tabellenkeller?

Timo Achenbach: Wenn man jetzt das letzte Spiel gegen Paderborn betrachtet, muss man klar sagen, dass wir vorne die Möglichkeiten verpasst haben, das zweite Tor zu machen. Aber genauso müssen wir uns an die eigene Nase fassen, es wieder nicht geschafft zu haben, zu Null zu spielen.

Euer Mitaufsteiger Aalen hält sich gut in der Liga, während ihr und Regensburg unten steht. Was macht den Erfolg von Mannschaften wie Aalen aus?

Timo Achenbach: Wenn man Aalen betrachtet, sieht man, dass sie immer kompakt in der Defensive stehen und dem Gegner kaum Raum lassen, sich zu entfalten. Ich habe das Spiel in Braunschweig vor zwei Wochen vor Augen: Da hat sich Braunschweig unheimlich schwer getan, überhaupt Chancen zu bekommen, und wenn man vorne die wenigen Chancen eiskalt nutzt, um erfolgreich zu sein, ist das ein gutes Zeichen.

Wie ist die allgemeine Stimmung in der Mannschaft? Hoffnung macht ja auch, dass ihr in den letzten vier Saisonspielen drei Heimspiele habt..

Timo Achenbach: Die Stimmung ist weiterhin gut, und jeder glaubt noch an den Klassenerhalt. Das muss das Ziel sein, bis zum letzten Spiel alles zu geben, und von daher gibt es nichts Negatives zu berichten. Gerade mit dem letzten Spiel hier gegen Aue muss man probieren, gegen Aue evtl. sogar ein Endspiel vor der Brust zu haben und einen direkten Konkurrenten noch überholen zu können.

Du hast in deiner bereits langen Karriere in Schleswig-Holstein, in Nordrhein-Westfalen und in Bayern gespielt. Bist Du mit deiner Frau und deinem Kind nach einem guten Dreivierteljahr in Sandhausen gut angekommen? Habt ihr Lieblingsfleckchen entdeckt?

Timo Achenbach: In den Wintermonaten war es schwierig, noch andere Möglichkeiten zu sehen. Aber generell gefällt uns Heidelberg oder Mannheim sehr gut. Wir wohnen relativ zentral, und beide Städte sind gut zu erreichen. In Heidelberg sind wir oben auf dem Berg auch mal Schlittenfahren gewesen.

Du hast bist 2014 Vertrag. Bleibst Du uns – in welcher Liga auch immer – nächstes Jahr als Linksverteidiger erhalten?

Timo Achenbach: Ich habe für beide Ligen einen Vertrag und werde nächstes Jahr mit Sicherheit noch hier spielen.

Welches ist deine Lieblings- Musik? – Film? – Buch? –Fernsehsendung?

Timo Achenbach: Generell schaue ich weniger Fernsehen, da ich viel mit meiner Tochter beschäftigt bin, aber der letzte Film, den ich gesehen habe, war „Django Unchained“. Der war ganz gut, und in Sachen Musik hör ich vieles.

215 - SVS Kühn PhillippHallo Philipp. Du bist hier Stammtorhüter der zweiten Mannschaft. Hoffst Du im Sommer auf eine Verlängerung deines bis 2013 laufenden Vertrages?

Philipp Kühn: Ich will durchaus schauen, in Zukunft irgendwo zu spielen, wo ich eine Chance habe, fest in einer oberen Liga zu spielen. Mein Ziel ist es nicht, in der zweiten Mannschaft zu spielen, sondern höher.

Siehst Du längerfristig hier die Gelegenheit dazu?

Philipp Kühn: Das muss man abwarten. Momentan ist es so, dass der Vertrag hier ausläuft, und man muss sehen, wie es im Sommer weitergeht. Bisher gab es noch keine Gespräche.

Zieht es dich womöglich wieder in die Nähe deiner Heimat Beckum?

Philipp Kühn: Das kann man nicht sagen. Erst mal warte ich ab, wie es hier weitergeht, und Sandhausen ist natürlich mein Ansprechpartner. Die Familie lebt noch in Westfalen, und es wäre schön, wenn es mich mal wieder dorthin ziehen würde, aber ich habe kein Problem damit, irgendwo weiter weg in Deutschland zu spielen.

Was hast Du für Hobbys?

Philipp Kühn: Außer dem Fußballspielen gehe ich gern zum Pfitzenmeier oder gehe mit den Jungs gern in die Stadt.

Wie schätzt Du die aktuelle Situation in der zweiten Liga ein? Steht man wegen Pech oder teilweise Unvermögen im Tabellenkeller?

Philipp Kühn: Es ist schwierig, weil wir derzeit doofe bzw. individuelle Fehler machen, bei denen wir Gegentore bekommen, die durchaus vermeidbar sind. Wir müssen schon abgezockter und cleverer werden. Im Abstiegskampf ist es wichtig, aus einer Abgezocktheit heraus Punkte ziehen zu können.

Warst Du immer Torhüter?

Philipp Kühn: Ich war früh im Tor, das bekam ich glaub ich auch vom Vater vererbt. Das hat sich früh ergeben, dass ich immer im Tor stand. So ging das immer weiter, bis ich dann bei Rot-Weiß Ahlen im Tor stand. Zwei Jahre war ich mal Feldspieler, aber das hat mich nicht so gereizt.

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