„Parkhotel“ – Stellungnahme der Stadt Leimen

(mu) Stellungnahme der Stadtverwaltung zum Thema „Sichtschutzzaun Hotel und Sauna“:

Einige der Zimmer im Obergeschoß des zukünftigen Parkhotels erlauben einen direkten Einblick in den Saunagarten des Bäderparks. Um unseren Saunagästen weiterhin einen ungestörten Aufenthalt zu ermöglichen, ist es unbedingt notwendig, für einen ausreichenden Sichtschutz zu sorgen. Daher wurde diese Sichtschutzproblematik schon frühzeitig vor Monaten und mehrfach mit den Hotelpächtern besprochen. Diese erklärten, der Bäderpark solle sich doch an die s.a.b halten.

Die s.a.b als ehemaliger Betreiber ist ihrer Verpflichtung, für einen ausreichenden Sichtschutz zu sorgen, nicht nachgekommen und stellt sich nun auf den Standpunkt „Euer Bad, Euer Problem“. Angesichts der Fülle von Mängeln, mit denen der Bäderpark behaftet ist und die derzeit von der Stadt juristisch geklärt werden, ist dieses Verhalten der s.a.b. „Geht uns nichts an“ keine überraschende Einstellung.

Was die Wärmeversorgung des Hotels angeht, seien folgende zwei Fragen gestellt:

  • Würden Sie ein Hotel ohne Heizung und ohne Warmwasserversorgung pachten und dann von Ihrem Nachbarn erwarten, dass er Sie auf sein Heizkraftwerk aufschaltet und Sie mitversorgt?
  • Wer verpachtet ein Hotel ohne Heizung und Warmwasserversorgung und schiebt die Verantwortung dafür an den Nachbarn?

Die Beantwortung dieser Fragen sagt einiges über die Art und Weise aus, wie sorgfältig diese Hoteleröffnung geplant wurde und wie großartig der Eigentümer aus Friedrichshafen seine neuen Pächter unterstützt hat. Die Stadt Leimen jedenfalls hat den Hotelpächter sehr frühzeitig informiert, was ist daraufhin geschehen ? Nichts.

Zur Klarstellung sei erwähnt, dass es hier nicht um den Anschluss an eine städtische Wärmeversorgung geht, sondern um die Heizzentrale des Bäderparks als Eigenbetrieb der Stadt Leimen.

Da der Betrieb des Hotels aber zur Steigerung der Attraktivität des Gesamtkomplexes Bäderpark beitragen kann, bleibt die Stadtverwaltung natürlich weiterhin gesprächsbereit und hält das den Pächtern gegenüber gemachte Angebot aufrecht, die Wärmeversorgung über die Heizzentrale des Bäderparks zu übernehmen und einen direkten Zugang vom Hotel ins Fody´s Restaurant zu ermöglichen, wenn der Pächter bzw. die s.a.b. im Gegenzug den Sichtschutzzaun bezahlt.

Warum es der Pächter bisher vorzieht, 300.– € pro Tag für eine mobile Heizzentrale auszugeben, anstatt den Sichtschutzzaun bei dem Eigentümer s.a.b. anzufordern oder über einbehaltene Pacht zu bezahlen (die Kosten dafür verursacht die mobile Heizzentrale bereits in ca. 8 Wochen), kann nur er uns beantworten.

 

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