Podiumsdiskussion „Warum flüchten Menschen“ in Leimen sehr gut besucht

5976 - Podiumsdiskussion 2(bh – 24.11.15) „Auch Deutschland muss seinen Teil dazu beitragen, dass weniger Menschen aus ihren Heimatländern flüchten müssen.“ Das war für den SPD-Bundestags-Abgeordneten Lars Castellucci die Quintessenz einer sehr gut besuchten Podiumsdiskussion über Fluchtursachen im Bürgerhaus in Leimen, zu der er gemeinsam mit der SPD Leimen/St. Ilgen und der Flüchtlingshilfe Leimen eingeladen hatte.

Gemeinsam mit dem Abgeordneten analysierten Vertreterinnen und Vertreter der Beratungsstelle für zugewanderte Roma, der Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen und Amnesty International sowie der stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe, Karamba Diaby, die Situation in den Herkunftsländern der Flüchtlinge. Sehr plastisch und eindrücklich schilderten die Referentinnen und Referenten dabei die alarmierende Lage in diesen Staaten.

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vl.n.r: Marie Louise-Thüne (Luftfahrt ohne Grenzen e.V.), Andrea Schröder-Ritzrau (Landtagskandidatin), Stephan Brües (Amnesty International), Jovica Arvanitelli (Beratungsstelle für zugewanderte Roma), Karamba Diaby (Bundestagsabgeordneter), Frank Franke (Luftfahrt ohne Grenzen e.V.), Lars Castellucci (Bundestagsabgeordneter).

Immer wieder wurde dabei auch die Rolle der Bundesrepublik diskutiert. So wurden etwa Waffenexporte und der Klimawandel als Gründe für Krisen und Konflikte in den Herkunftsländern genannt. „Mir ist vor allem auch wichtig, dass Deutschland die Ziele erreicht, die es sich in der Entwicklungshilfe gesetzt hat“, formulierte Lars Castellucci den eigenen Anspruch an sich und seine Kolleginnen und Kollegen im Bundestag. „Mir gibt Hoffnung, dass sich vor kurzem alle Staaten auf globale Nachhaltigkeitsziele festgelegt haben. Das ist ein wichtiger Schritt.“

In ihrem Schlusswort stellte die SPD-Landtagskandidatin Andrea Schröder-Ritzrau heraus, dass auch jeder und jede Einzelne durch eine nachhaltigere Lebensweise zu einer Verbesserung der Lage in den Heimatländern der Flüchtlinge beitragen kann.

Bereits vor der Veranstaltung hatte Castellucci haupt- und ehrenamtliche Helferinnen und Helfer aus der Flüchtlingsarbeit zu einem Empfang eingeladen und Ihnen für Ihre Arbeit gedankt.

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