Real Betis Sevilla eine Nummer zu groß für SV Sandhausen

(sim). Die Generalprobe von Zweitligist SV Sandhausen eine Woche vor dem Saisonstart in neuer Umgebung ging in die Hose. Gegen den tech-nisch versierten spanischen Erstdivisionär Real Betis Sevilla gab es eine 0:4 (0:2) Heimniederlage. Wegen des starken Regens von Samstag bis Sonntagvormittag zog man es vor, ins benachbarte Walter-Reinhard-Stadion auszuweichen, um den neuen Rasen im Hardtwaldstadion noch einmal zu schonen. Knapp 1.700 Besucher sahen den internationalen Vergleich, in dem die Gäste durchweg die bessere Mannschaft waren, spritziger agierten und oftmals Ball und Gegner geschickt „laufen“ ließen. „Das war eine deutliche Sache“, machte auch Trainer Ged Dais keinen Hehl aus der Unterlegenheit seiner Mannschaft: „Allerdings gingen bei drei Treffern persönliche Fehler im Abwehrverhalten voraus, die knallhart direkt bestraft wurden“.

Nach 17 Minuten deutete Bundesligareferee Tobias Welz aus Wiesbaden auf den Elfmeterpunkt, als Pischorn den Spanier Pereira zu Fall brachte4. Ruben Castro ließ sich diese Chance nicht entgehen. Zwar ließen Löning mit einem Weitschuss sowie Fiesser und Pischorn nach Eckbällen jeweils ihre Gefährlichkeit aufblitzen, doch die Gäste blieben tonangebend und kamen nach einer Musterflanke erneut durch Ruben Castro zum 2:0 (32.). Im Gegenzug zwar der Anschluss von Löning, doch der stand knapp im Abseits, sodass es bei dem Vorsprung blieb. Zudem verhinderte Daniel Ischdonat mit einer Glanzparade den dritten Betis-Treffer.

Zwei Minuten nach Wiederbeginn begünstigte dann der Torwart-Oldie das 3:0 durch Amaya, der im Nachschuss nach einer Ecke traf. Erwähnenswert auf SV-Seite noch zwei Klotz-Möglichkeiten. Für den Endstand sorgte der eingewechselte J. Molina zwölf Minuten vor dem Ende.

Dais: „Im Gegensatz zu Sevilla haben wir unsere Chancen leider versiebt, sodass es zu diesem hohen Resultat kam. Wir werden genau analysieren, um die Fehler bis zum Sonntag in den Griff zu bekommen. Vielleicht war es zur rechten Zeit noch der richtige Schlag vor den Bug“. Benno Möhlmann, der Trainer des FSV Frankfurt, wird sicherlich nach seinem Besuch in Sandhausen keine schlaflose Nacht hinter sich gebracht haben.

Es spielten: Ischdonat, Falkenberg (76. Busch), Schulz, Pischorn (76. Kittner), Achenbach (69. Halfar); Morena (46. Blacha), Fiesser, Tütting (74. Glibo), Klotz, Schauerte (69. Adler), Löning (74. Dorn).

Tore: 0:1 (17.) Ruben Castro/Foulelfmeter, 0:2 (32.) Ruben Castro, 0:3 (47.) Amaya, 0:4 (78.) J. Molina. Schiedsrichter: Tobias Welz (Wiesbaden), Zuschau-er: 1.650

 

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1 Kommentar für “Real Betis Sevilla eine Nummer zu groß für SV Sandhausen”

  1. Der Fußballgucker

    SV Sandhausen, lasst Euch nicht unterkriegen, analysieren, …..Schwamm drüber und das Ergebnis aus dem Kopf verbannen.

    Wenn der Fokus ganz auf die jetzige Saison ausgerichtet ist wird alles rund laufen.
    Die Vorfreude ist schon groß, ich finde es einfach nur gigantisch, dass der SV Sandhausen in der 2. Liga spielt und wünsche dem SV Sandhausen eine erfolgreiche Saison.

Kommentare sind geschlossen

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