Rhein-Neckar-Kreis erwirbt die ehemalige Polizeidirektion Heidelberg

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Große Freude bei Landrat Stefan Dallinger (2.v.l.): der Leiter des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg – Amt Mannheim und Heidelberg, Bernd Müller, überreicht gemeinsam mit Uwe Baumann den Kaufvertrag über die ehemalige Polizeidirektion Heidelberg, Römerstraße 2 bis 4. Mit dabei der Leiter des Eigenbetriebs Bau und Vermögen Rhein-Neckar-Kreis, Jürgen Obländer.

(rnk – 16.12.15) „Jetzt ist es amtlich“, freut sich Landrat Stefan Dallinger. Der Kaufvertrag zwischen dem Rhein-Neckar-Kreis und dem Land Baden-Württemberg zum Erwerb des landeseigenen Gebäudes Römerstraße 2 bis 4, in dem früher die Polizeidirektion Heidelberg untergebracht war, ist seit dem 11. Dezember 2015 unter Dach und Fach. Aus den Händen des Leiters des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg – Amt Mannheim und Heidelberg, Bernd Müller, erhielt der Kreischef kürzlich den notariellen Kaufvertrag. Mit dabei waren auch der Leiter des Eigenbetriebs Bau und Vermögen Rhein-Neckar-Kreis, Jürgen Obländer, und Uwe Baumann vom Landesbetrieb Vermögen und Bau Baden-Württemberg – Amt Mannheim und Heidelberg. „Nach diesem Schritt können wir die Planung für nun drei Gebäude am Standort Römerkreis aufnehmen“, blickt Jürgen Obländer in die Zukunft. Und Bernd Müller ergänzt: „Mit dem Verkauf der Römerstraße erfolgte der erste Schritt zur Realisierung der „Jahrhundertchance“ für die Kriminaldirektion Heidelberg sich von bisher fünf Standorten auf einen in den Campell Barracks zu konzentrieren.“

Bereits am 19. März 2015 hatte der Finanz- und Wirtschaftsausschuss des Landtags dem Verkauf dieser Liegenschaft an den Rhein-Neckar-Kreis zugestimmt. Der Ankauf des Gebäudes, das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Landratsamtsgebäude des Rhein-Neckar-Kreises, Kurfürsten-Anlage 38 bis 40, in Heidelberg liegt, sei eine kluge Lösung, so Dallinger weiter. Der Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises habe sich ja bereits in seiner Sitzung am 24. Juni 2014 mit diesem Thema beschäftigt und mit großer Mehrheit zugestimmt. Realistisch sei, dass die Immobilie 2020 leer sei. Danach gelte es, eine Anbindung an das bestehende Landratsamtsgebäude zu schaffen – IT-technisch und gebäudlich – sowie das Objekt zu renovieren. Ein Umzug in die neuen Räumlichkeiten sei dann 2022 möglich, zeigte sich der Landrat optimistisch.

Der Kaufpreis liegt bei 34 Millionen Euro – davon rund 10 Millionen Euro für den Grunderwerb. Bis Ende 2013 war dieses Gebäude Sitz der Polizeidirektion Heidelberg. Auch das Polizeirevier Heidelberg-Mitte ist hier untergebracht und wird auch dauerhaft dort bleiben. Mit der Polizeistrukturreform ist die Polizeidirektion Heidelberg indes aufgelöst und Heidelberg Sitz der Kriminalpolizeidirektion des neu gebildeten Polizeipräsidiums Mannheim geworden. Derzeit ist die Kriminalpolizeidirektion in der Römerstraße 2 bis 4 untergebracht.

Der Kreis mit seinen ständig wachsenden Aufgaben braucht insbesondere seit der Verwaltungsstrukturreform 2005 ständig neue Büroräume, um all seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die derzeit auf mehrere Standorte in Heidelberg verteilt sind, an einem Standort zu konzentrieren. Die drei starken Außenstellen in den Großen Kreisstädten Sinsheim, Weinheim und Wiesloch bleiben erhalten. „Dass wir jetzt in Heidelberg ein so starkes Headquarter am Römerkreis bilden können, ist ein Meilenstein, der den Rhein-Neckar-Kreis als attraktiven Arbeitgeber festigt“, freut sich der Landrat des Rhein-Neckar-Kreises. Durch die Zusammenlegung aller Standorte in Heidelberg werden sich erhebliche Synergien innerhalb der Verwaltungsabläufe ergeben, zeigt sich Stefan Dallinger zuversichtlich.

Hinweis:

Die Immobilie Römerstraße 2 bis 4 in Heidelberg ist im Jahr 1993 fertiggestellt worden. Auf einem Grundstück von 6.220 Quadratmeter sind rund 5.500 Quadratmeter Nutzfläche und 205 Stellplätze – innen und außen – realisiert worden. Das Grundstück liegt unmittelbar benachbart zum Landratsamtsgebäude des Rhein-Neckar-Kreises, Kurfürsten-Anlage 38 bis 40. Das im Gebäude untergebrachte Polizeirevier Heidelberg-Mitte mit rund 40 Arbeitsplätzen wird auch nach dem Verkauf im Gebäude verbleiben. Der Rhein-Neckar-Kreis wird diese Räumlichkeiten an das Land Baden-Württemberg vermieten.

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