Samstag, 13.00 Uhr – FC Ingolstadt zu Gast im Hardtwad

SV Sandhausen Logo(sim – 2.5.13). Der jüngste Zweitligist, allerdings mit einer alten Tradition, der FC Ingolstadt 04 gibt am Samstag (13 Uhr) im Hardtwaldstadion seine Visitenkarte ab. Die „Schanzer“ sind am 5. Februar 2004 aus den Fußballabteilungen des ESV und MTV Ingolstadt hervorgegangen, wobei der „Neugeborene“ sportlich einen guten Weg bislang nahm. Bereits in der Saison 205/06 verpasste man als Vizemeister der Bayernliga den Aufstieg in die Regionalliga, der dann im Jahr danach gelang. Es ging kerzengerade aus in die zweite Bundesliga, wo der Aufenthalt allerdings nur eine Saison andauerte. Zurück in der neugegründeten dritten Liga wollten es die Ingolstädter sofort wieder wissen und schafften 2009/10 auf Anhieb die Rückkehr in den Profifußball. Zwischenzeitlich ist es die dritte Saison im Bundesliga- Unterhaus. Gemeinsam mit dem sportlichen Hoch 2009/10 hat die Stadt Ingolstadt den Audi-Sportpark für 25 Millionen Euro und einem Fassungsvermögen von 15.800 Zuschauer errichtet. Es gibt 6.000 Steh- und 9.800 Sitzplätze die allesamt überdacht sind. Die Namensrechte liegen bei Audi, die dadurch den Verein auch in jeder Hinsicht unterstützt.

Tradition wird bei den „Schanzer“, wie der Verein genannt wird, trotzdem groß geschrieben. Bereits der MTV Ingolstadt, der 1905 gegründet wurde, spielte 1978/79 und 1979/80 in der zweiten Bundesliga und in der Saison 1979/80 gab es mit dem ESV sogar zwei Ingolstädter Teams in der zweiten Bundesliga. Ab auch die „Eisenbahner“ stiegen nach zwei Jahren 1980/81 wieder ab und dann begann eine längere Abstinenz in den oberen Gefilden des Fußballs. Erst nach der Jahrtausendwende rauften sich die Fußballabteilungen beider Clubs auf, um die Kräfte zu bündeln und gleichzeitig mit Audi einen starken Partner an die Seite zu bekommen, sodass ab 2004/05, wie erwähnt, ein starker Aufwärtstrend einsetzte, der dem Vernehmen nach noch nicht beendet sein soll. Das nächste Vorhaben ist das Nachwuchsförderzentrum, das von Audi ebenso entsprechend begleitet wird. Der Leiter dieses Zentrums wird im Übrigen der seitherige Badische Verbandssportlehrer Roland Reichel, den es als Franke zurück in seinen näheren Ursprung zieht. Die neue Herausforderung wird der Sportwissenschaftler und DFB- Fußballlehrer am 1.Juli 2013 antreten und damit im Juni Abschied von der Sportschule Schöneck nach 15 Jahren nehmen.

Nach jeweiligen Zweitliga-Abstiegskämpfen 2010/11 mit dem 14. Tabellenplatz und 2011/12 mit Rang zwölf (jeweils 37 Punkte), war in dieser Saison in der Autostadt ein weiterer Schritt in Richtung Spitzengruppe geplant, was bislang allerdings nicht so gelang, wie man es sich vorgestellt hatte. Mit Torjäger Caiuby vom VfL Wolfsburg, Eigler vom 1.FC Nürnberg, Mijatovic von Hertha BSC und Korkmaz von Eintracht Frankfurt holte man „gestandene“ Bundesligaprofis und mit dem Mannheimer Pascal Groß auch ein zweitligaerfahrenes Nachwuchstalent. Während im alten Jahr die Spitzengruppe für den FC Ingolstadt 04 noch in Sichtweite war, kam 2014 etwas Sand ins Getriebe, sodass bei 39 Punkten und Platz elf selbst der Nichtabstieg theoretisch noch nicht erreicht ist (Dresden als Drittletzter hat 31 Zähler). Trainer Tomas Oral, der seit 10. November 2011 in „Amt und Würden“ ist, geht jedoch davon aus, dass die fehlenden Punkte gegen SV Sandhausen, FC Erzgebirge Aue oder 1.FC Kaiserslautern „eingefahren“ werden können. Praktisch kann eigentlich schon jetzt nichts mehr passieren.

Der FC Ingolstadt 04 kommt mit der Empfehlung an den Hardtwald, in der Fremde mehr Punkte errungen zu haben als im Audi-Sportpark. Zu Hause waren es bislang 18 und auswärts 21 Zähler.

 

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