Original Sandhäuser Aromahopfen – Insgesamt 85 Kilo wurden maschinell ‚gezopft‘

(jd – 9.8.21) Die Sandhäuser Hopfenernte ist eingefahren: In einer Gemeinschaftsaktion haben die Sandhäuser Hopfenbauern am frühen Samstagmorgen die rund sieben Meter langen „Ruten“ bei der Hopfen-Demonstrationsanlage entlang der Landesstraße L 598 abgeschnitten und für den Weitertransport auf einen Lkw verladen. Auch Bürgermeister Hakan Günes und Hauptamtsleiter Günther Köhler packten tatkräftig mit an. Trotz der frühen Stunde herrschte reges Interesse an der Aktion: Viele Sandhäuserinnen und Sandhäuser schauten bei der Hopfenernte zu.

Aufgrund der Corona-Pandemie hatten sich die Gemeinde und die Hopfenbauern Albert Burkhardt, Walter Herzog, Thomas Schneider, Werner Albrecht, Jürgen Zimmermann und Bernd Hambrecht erneut für eine maschinelle Ernte entschieden. Und die kann sich sehen lassen: Rund 85 Kilogramm feinster Sandhäuser Hopfen – rund 23 Kilo mehr als im Vorjahr – wurden noch am selben Tag im niederbayrischen Wildenberg-Schweinbach maschinell ‚gezopft‘. In der Hallertau nahm Johannes Randlhofer die Hopfenranken in Empfang und begrüßte die Sandhäuser Hopfenbauern.

Während man am Abend gemeinsam über Hopfenanbau und Co. fachsimpelte, wurden die Dolden in einer speziellen Anlage getrocknet. Am Sonntag ging es dann schon wieder Richtung Heimat. Den getrockneten Hopfen lieferte Hauptamtsleiter Günther Köhler am Montagmorgen persönlich bei der Welde-Brauerei in Plankstadt ab, die Hopfengabe fand am Dienstagmittag statt. Das Welde No 1 Slow Beer Pils mit dem Sandhäuser Aromahopfen wird ab Mitte Oktober im Einzelhandel erhältlich sein.

Bürgermeister Hakan Günes freute sich über die gelungene Ernteaktion. „Im Namen der Gemeinde möchte ich mich bei unseren Hopfenbauern und allen aktiven Helferinnen und Helfern für ihr tatkräftiges Engagement bedanken“, so Günes. Einen großen Dank richtete er zudem an das Unternehmen B. Köhler Transporte GmbH aus Sandhausen, das den Lkw für den Transport zur Verfügung gestellt hatte, sowie an die Welde-Brauerei für ihre Unterstützung.

Der Bürgermeister hofft, dass das ‚Hopfezopfe‘ im kommenden Jahr wieder wie gewohnt vor dem Rathaus stattfinden kann. „Das Zopfe per Hand hat nicht nur Tradition, sondern ist auch ein wichtiges Treffen der Generationen“, so Günes.

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