Seminar für Frauen: Wie kann frau Social Media politisch nutzen?

„Gut vernetzt: wie können Frauen social media (z.B. Facebook) für ihre politische Arbeit nutzen?“, lautete das Thema des Seminars, das am Samstag, den 16.11.2013 in St. Ilgen im Albert-Kübler-Saal im Alten Rathaus mit Katharina Goll stattfand.

1213 - Frauenseminar social mediaEingeladen hatten dazu Bürgermeisterin und Helene- Weber- Preisträgerin Claudia Felden sowie die Gruppe der Stadträtinnen im Leimener Gemeinderat. Dieses Training für kommunalpolitisch interessierte Frauen wurde durch das Helene-Weber-Kolleg gefördert, d.h. das Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Teilnehmerinnen bei diesem vor Ort Seminar waren u.a. Gemeinderätinnen, Ortsbeirätinnen, Jugendgemeinderätinnen und politisch interessierte Frauen aus Leimen.

Das Angebot war an eine parteiübergreifende Plattform für kommunalpolitisch aktive und interessierte Frauen gerichtet. Das H.-W.-Kolleg fördert insbesondere den Austausch und die Vernetzung von Frauen in der Kommunalpolitik um mehr kreative Aktionen zur Nachwuchsgewinnung anzuregen. Kommunalpolitik soll so als wichtiger Bereich bürgerschaftlichen Engagements mehr Sichtbarkeit und Anerkennung erhalten.

Social media bzw. Soziale Medien bezeichnet digitale Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten“, so die Definition in Wikipedia. Weltweit nutzen Millionen Menschen via social media, z.B. über Facebook oder Twitter.

Jeden Tag kommen neue Nutzerinnen und Nutzer hinzu. Was ist das Reizvolle an Facebook und Co? Werden in der digitalen Welt des Web 2.0 tatsächlich Freundschaften geschlossen? Was bedeutet die Zugehörigkeit zu Gruppen? Was bedeutet es für die politische Arbeit? Ist eine Kandidatur für ein politisches Mandat ohne Profil in Facebook & Co. künftig undenkbar? Wie verändern sozial Medien unseren (politischen) Alltag? Hintergründe, aktuelle Entwicklungen, Chancen und Risiken wurden in diesem Seminar aufgezeigt. Die Stuttgarterin Katharina Goll, Master of Arts (FH) hat ihre Abschlussarbeit dem Thema „social media“ gewidmet und an Beispielen untersucht.

Ihr Seminar „Gut vernetzt: Die Auswirkungen von social media auf die politische Kommunikation am Beispiel von Facebook. Welche Bedeutung haben social media für unseren (politischen) Alltag?“ bot eine gute Grundlage für viele Fragen der anwesenden engagierten Frauen. Mehr als die Hälfte der Anwesenden hatte bereits ein eigenes Profil auf Facebook, etwa ein Viertel stand dem Thema vor allem aus datenschutzrechtlichen Gründen eher skeptisch gegenüber.

Aus dem Nähkästchen der eigenen Erfahrungen plauderten Katharina Goll: „Das Internet als Wahlkampfmedium ist unumgänglich. Die Nutzung von social media gehört heute einfach zum Alltag.“ Der Schutz personenbezogener Daten ist natürlich wichtig. Deshalb sei entscheidend, frühzeitig zu klären, wie viel man von sich im Internet preisgeben mag und wie viel andere von einem selbst wissen sollten. So sehen es auch die erfahrenen Userinnen für die – trotz mancher datenschutzrechtlichen Bedenken – die Vorteile der social media überwiegen: schnell und unkompliziert Kontakt zu anderen herstellen, Informationen zeitnah an andere weitergeben, zeit- und ortsunabhängig Informationen abrufen zu können.

Zum Schluss des gab es noch ein süßes Dankeschön von Bürgermeisterin Felden für die Referentin Katharina Goll und Stadträtin Jane Mattheier, die sich um die Organisation vor Ort gekümmert hatte.

HB und JM

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