„Sprayer“: Wie man eine gute Sache wirkungsvoll und anhaltend beschädigt

(Kommentar von Fritz Uthe | fwu- 22.6.20) Beifall von der falschen Seite. Zustimmung durch die falschen Leute. Unterstützung auf die falsche Art. Damit kann eine gute Sache beschädigt werden.

„Black lives matter“ – dem Inhalt dieser Botschaft würde wohl jeder vernünftige Mensch zustimmen.

Sieht man diesen Slogan aber von Asozialen aufs Straßen- oder Gehweg-Pflaster gesprayt, ärgert sich jeder vernünftige Mensch. Und der Ärger über die Verschandelung der Umwelt und der berechtigte Zorn auf die Sprayer-Trottel wird bestimmt nicht die Zustimmung zur Sache verstärkt.  Wenn asoziale Sprayer das gut finden und meinen, damit den öffentlichen Raum beschädigen zu müssen, sinkt die Zustimmung. Aber so weit können die Schmierfinken wohl nicht denken. Sie missbrauchen einen guten Slogan, um ihrem Schmierfinkentum ein nettes politisches Mäntelchen umzuhängen. Funktioniert aber nicht. Schmierfinken bleiben Idioten, auch wenn sie  drei englische Worte richtig schreiben können.

Die Schmierereien werden wohl noch Wochen sichtbar bleiben und sehr viele Menschen werden über diesen Zeitraum immer wieder bei dem aufgesprayten Slogan zuerst denken: „Sprayer-Idioten!“. Und das hat „Black lives matter“ wirklich nicht verdient.

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