SVS: Eine völlig unnötige Auswärtsniederlage / Kein verdienter Lohn

SV Sandhausen Logo(sim). „Mit dem Ergebnis kann ich natürlich nicht zufrieden sein, aber mit der Art und Weise wie meine Mannschaft beim Bundesligaabsteiger aufgetreten ist, gibt es überhaupt nichts zu deuteln“. Alois Schwartz der Trainer des SV Sandhausen trauerte natürlich der völlig unnötigen Auswärtsniederlage bei Fortuna Düsseldorf nach, ohne seinen Schützlingen einen Vorwurf zu machen. Ein Manko sei allerdings nicht verschwiegen. Gegen eine völlig verunsicherte Fortuna-Elf haben es die Gäste in den ersten 45 Minuten versäumt, mit couragiertem Angriffsspiel ein oder zwei Treffer vorzulegen. Platzherren-Trainer Michael Büskens bemängelte bei seiner Truppe denn auch, „dass sie die Nervosität im gesamten ersten Durchgang nicht ablegen konnte und eine unruhige Spielanlage an den Tag legte. Die Jungs wollten zwar, aber alles war zu hektisch“.

Während die Fortuna das Gehäuse von Manuel Riemann nicht in Gefahr brachte, hatten auf der Gegenseite Thiede und Jovanovic zwei Möglichkeiten für den Führungstreffer. Nach Wiederbeginn das gleiche Bild: Die Gäste wehrten sich tapfer gegen die Gastgeber und man hatte eigentlich nie den Eindruck, mit einer Niederlage die Faschingshochburg verlassen zu müssen. Nach einer Stunde dann der erste und auch einzige Fehler im Abwehrverbund des SV Sandhausen. Auf der rechten Seite rutschte Julian Schauerte aus, Cristian Ramirez konnte ungehindert flanken und in der Mitte war der „ungedeckte“ Aristide Bancé dankbarer Abnehmer, um den Ball unhaltbar für Riemann in die SV-Maschen zu köpfen. „Es ist zum verrückt werden, dass ein solcher Fehler sofort gnadenlos ausgenutzt wird zum Siegtreffer“, verstand Alois Schwartz die Welt nicht mehr. Sein Gegenüber Büskens war dagegen froh, über diese Aktion, „die uns einen hartumkämpften Sieg bescherte“. Entschieden war die Auseinandersetzung danach noch nicht. Zwar machten die Hausherren noch einige Minuten etwas mehr Druck, doch die Bemühungen verflachten wieder und die Gäste drängten vehement auf den Ausgleich. Einen ersten Warnschuss gab Danny Blum ab, den Fabian Giefer im Fortunen-Gehäuse zur Ecke lenkte. Daraus resultierte ein gezielter Kopfball von Florian Hübner, den allerdings Lambertz in letzter Sekunde per Kopf auf der Torlinie zu einer weiteren Ecke abwehren konnte. Die Schwartz-Schützlinge blieben am Drücker, der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen. Der Faschingsbeginn in der Esprit-Arena wurde deshalb von den Zuschauer auch um einen Tag vorgelegt, zum Leidwesen des SV Sandhausen.

Fortuna Düsseldorf: Giefer; Balogun, Latka, Soares, Ramirez; Fink, Lambertz (92. Malezas); Bolly (87. Gianniotas), Bellinghausen; Benschop (78. Paurevic), Bancé.

SV Sandhausen: Riemann; Schauerte, Hübner, Olajengbesi, Achenbach; Linsmayer, Tüting (67. Blum); Stiefler, Thiede (78. Kluft), Ulm (87. Schulz); Jovanovic.

Tor: 1:0 (60.) Bancé. Schiedsrichter: Harm Osmers (Hannover). Zuschauer: 28.849. Gelbe Karten: Fink (3), Benschop (3), Lambertz (3), Soares (2), Latka (2, alle Fortuna) – Linsmayer (3), Tüting (2, beide SVS).

 

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