SVS siegt gegen FSV FFM: Ein Platz in der oberen Tabellenhälfte!

SV Sandhausen LogoZuhause ist und bleibt der SVS in dieser Saison nach wie vor ein Bollwerk. Auch der FSV Frankfurt konnte hier nicht gewinnen und musste ohne Punkte die Heimfahrt antreten. Durch Tore von Blum, bereits in der 12. Minute und Tüting (26. Minute) gewann der SVS ungefährdet und stieg damit in der Tabelle von Platz 13 auf Platz 9 – die bisher beste Platzierung der Saison und erstmals im oberen Bereich. Das Spitzenspiel am Montag zwischen Köln und Berlin kann daran nichts ändern.

Nach zwei Nulldiäten gegen FSV Frankfurt wieder ein „Dreier“

Sandhausen (sim). Nach zuletzt zwei Nulldiäten auf St. Pauli und zu Hause gegen Dynamo Dresden, schaffte der SV Sandhausen auf eigenem Terrain gegen den FSV Frankfurt beim 2:0 (1:0) Erfolg wieder einen Zweitligadreier und konnte sich auf Rang neun verbessern. „Platzierungen sind allerdings Schall und Rauch, denn die Liga spielt ja total verrückt, sodass nur die Punkte zählen“, will sich SV-Trainer Alois Schwartz nicht blenden lassen: „Wir haben jetzt 17 Punkte und nur das zählt. Bis zur magischen Zahl 40 fehlen also noch 23 und die müssen wir nach Möglichkeit zu schnell wie es geht, erreichen. Ein Ausruhen gibt es somit nicht“.

1129 - Tabelle13Benno Möhlmann, Schwartz Kollege bei den Gästen, sprach von einer verdienten Niederlage, „weil wir ganz einfach nicht die Einstellung gebracht haben, als Mannschaft aufzutreten. Dies müssen wir ganz schnell beheben, denn sonst wird es ganz, ganz schwierig für uns, bei dieser Ausgeglichenheit“. Gerade diese Tugenden lobte der SV-Übungsleiter bei seiner Truppe: „Wir wussten, dass unsere Gäste nicht zum Laufen kommen dürfen, denn dann sind sie gefährlich. Disziplin und ein geschlossenes Mannschaftsauftreten haben dies verhindert und letztendlich haben wir auch einmal früh getroffen“. Alois Schwartz vertraute dieses Mal Danny Blum „und dieses Vertrauen hat er mir zurückgegeben. Allerdings muss er an seiner Konstanz noch arbeiten“.

Schon in den Anfangsminuten hatten die Besucher den Eindruck, dass die Gastgeber den FSV mächtig unter Druck setzen wollten, um frühzeitig etwas Zählbares zu erreichen. Dies sollte nach zwölf Minuten auch schon aufgehen. Danny Blum schnappte sich 20 Meter vor dem Gehäuse den Ball, umkurvte noch zwei FSV-Akteure und schlenzte das runde Leder unhaltbar für Patric Landt ins rechte Eck zur Führung. Nur für Minuten später schien die Vorentscheidung zu fallen. David Ulm lief alleine auf Klandt zu. Er verzögerte jedoch etwas, rutschte dabei aus, sodass der Gästekeeper die Chance vereiteln konnte. Während die Frankfurter in der Offensive nicht ihren besten Tag erwischten, verstanden es die Platzherren auch, in gewohnter Manier die Räume eng zu machen. Es war letztendlich das siebte „zu Null“ im 13. Spiel. Die „Schießbude“ der Liga 2012/13 ist hinter dem 1.FC Köln zwischenzeitlich mit elf Gegentreffer zur zweitbesten Abwehr avanciert.

Im zweiten Durchgang hatten die Besucher zunächst den Eindruck, als ob die Frankfurter das Heft in die Hand nehmen wollten. Es war aber nur ein kurzes Strohfeuer, wo jedoch Marcel Kandziora an alter Wirkungsstätte den Führungstreffer hätte markieren können. Manuel Riemann wehrte jedoch ab und Rukavytsya trat neben den Abpraller (47.). Knapp zehn Minuten später dann ein mustergültiger Spielzug über David Ulm, der zu Danny Blum in die Mitte passte. Der wiederum brachte geschickt Simon Tüting in Schussposition und der defensive Mittelfeldmann zeigte sehr viel Gefühl, als er mit Links ins untere linke Eck, unerreichbar für Klandt, zum 2:0 abzog. „Danach hätten wir die eine oder andere Konterchance besser ausnutzen müssen“, war denn auch der einzige Kritikpunkt des SV-Trainers.

SV Sandhausen: Riemann; Schauerte, Olajengbesi, Hübner, Achenbach; Linsmayer, Tüting; Adler (72. Stiefler), Ulm (79. Thiede), Blum; Jovanovic (85. Löning).

FSV Frankfurt: Klandt; Huber, Schlicke, Oumari, Teixeira; Kauko; Roshi (17. Kandziora), Görlitz (46. Kapllani), Yelen (76. Epstein), Leckie; Rukavytsya.

Tore: 1:0 (12.) Blum, 2:0 (56.) Tüting. Schiedsrichter: Rene Rohde (Rostock). Zuschauer: 3.550. Gelbe Karten: Hübner (4), Adler (beide SVS) – Schlicke (3), Oumari (3), Kapplane (4, alle FSV). Gelb-rote Karte: Teixeira (88./FSV/wiederholtem Foulspiel).

Statistik zum Spiel SV Sandhausen – FSV Frankfurt

  • Schüsse insgesamt 9 SVS und 11 FSV
  • Aktionen am Ball in Prozent 43 % SVS und 50 % FSV
  • Zweikämpfe gewonnen 50 % SVS und 50 % FSV
  • Passgenauigkeit 74 % SVS und 82 % FSV
  • Eckbälle 7 SVS und 8 FSV
  • Flanken aus dem Spiel 10 SVS und 13 FSV
  • Abseitsstellungen 1 SVS und 1 FSV
  • Fouls (ohne Handspiel) 17 SVS und 23 FSV
  • Statistik zu den Spielern bei SVS – FSV
  • Schüsse insgesamt 3 Blum SVS und 2 Kandziora FSV
  • Torschussvorlagen 3 Schauerte SVS und 2 Rukavytsya FSV
  • Aktionen am Ball 73 Schauerte SVS und 97 Huber FSV
  • Zweikämpfe gewonnen 100 % Riemann SVS und 76 % Huber FSV
  • Flanken aus dem Spiel 3 Schauerte SVS und 3 Teixeira FSV

 

 

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