SVS: Spielerische Mittel waren deplaziert / VfR Aalen Erster

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Aalen (sim). Die Mannschaft der Stunde in der dritten Liga bleibt der VfR Aalen. Mit einem 2:0 (0:0) Erfolg in der Topbegegnung gegen den bisherigen Primus der Liga, SV Sandhausen, stürmte die VfR-Elf nicht nur an die Tabellenspitze, sondern feierte auch den fünften Sieg in Folg, um zudem seit acht Partien ungeschlagen zu sein.

„Leider konnten wir an die Leistung von Bielefeld nicht anknüpfen“, bemängelte Gerd Dais, Trainer des SV Sandhausen, „zumal auch die kämpferische Einstellung gefehlt hat“. Bis eine Viertelstunde vor dem Abpfiff stand der erhoffte Punktgewinn noch zu Buche, „obwohl wir mit spielerischen Mittel versuchten, die Auswärtsaufgabe zu lösen, was bei solchen Platz- und Witterungsverhältnissen natürlich komplett deplaziert ist“ (Dais). Ein individueller Fehler leiteten dann die Niederlage ein, als „VfR-Joker“ Christoph Sauter zum 1:0 für die Gastgeber vor 3.200 Besucher einschießen konnte. Er war gerade einmal sechs Minuten auf dem trotz Rasenheizung hart gefrorenem Feld. Bei zwei guten Einschussmöglichkeiten von Frank Löning stand Daniel Bernhardt zwischen den VfR-Pfosten goldrichtig, wobei der Badener jedoch einmal auch das Glück des Tüchtigen für sich reklamieren konnte. Als der SV Sandhausen in der Schlussminute letztmals eine Chance versiebte, kam das, was kommen musste: Mit einem Konter erhöhte Leandro im Gegenzug auf 2:0, was nicht nur das Endresultat, sondern auch den Verlust des ersten Tabellenplatzes bedeutete. Bei einem 1:0 wären die Gastgeber zwar mit Sandhausen gleichgezogen, doch die Tabellenführung wäre am Hardtwald geblieben.

In einem weiteren Nachholspiel bezog Zweitligaabsteiger VfL Osdnabrück gegen den FC Rot-Weiß Erfurt eine 2:3 (2:0) Heimniederlage. Zur Pause führten die Platzherren zwar schon 2:0, doch die Schützlinge des Ex-Sandhäuser Stefan Emmerling konnten die Partie noch „drehen“.

Spiel gegen Chemnitzer FC gefährdet / Platzkommission

Sandhausen (sim). Die Heimpartie des SV Sandhausen am kommenden Samstag gegen den Chemnitzer FC ist gefährdet, denn im Hardtwaldstadion herrschen winterliche Verhältnisse. Der Rasen ist steinhart gefroren, zudem uneben und mit einer leichten Schneedecke überzogen. Aber auch die Zuschauerränge sind teilweise vereist. Die Platzkommission wird sich am Donnerstag einen ersten Eindruck über den Zustand verschaffen, zumal für das Wochenende keinerlei Wetteränderungen in Sicht sind. „Wir wollen natürlich spielen“, würde Trainer Gerd Dais ein Ausfall nicht ins Konzept passen, „doch realistisch gesehen, ist die Situation nahezu trostlos“.

David Ulm als Spieler des Monats zweimal nominiert

Sandhausen (sim). Der Deutsche Fußball-Bund ruft allmonatlich zur „Wahl des Spielers des Monats“ der dritten Liga auf. Offensive ist Trumpf bei der ersten Wahl im neuen Jahr. Drei Stürmer und zwei Mittelfeldspieler mit Vorwärtsdrang stehen zur Auswahl. Gesucht wird der Nachfolger von Johannes Rahn (Arminia Bielefeld), der die letzte Wahl im Dezember 2011 gewonnen hatte. Abgestimmt werden kann bei der Wahl von DFB.de und FUSSBALL.de bis nächsten Dienstag, 14. Februar, um 12 Uhr.

Es gibt insgesamt fünf Kandidaten, darunter auch David Ulm vom SV Sandhausen, der wie folgt auf der Internetseite des DFB beschrieben wird.

David Ulm (SV Sandhausen)

Das Jahr ging nicht gut los für David Ulm (27) und Sandhausen: 1:4 beim Aufsteiger SV Darmstadt 98 – eine empfindliche Klatsche für den Aufstiegskandidaten. Doch der SVS fand schnell den Weg zurück in die Spur – auch dank Ulm. Mit ihm als Antreiber und zweifachem Torschützen gelang ein 3:1 gegen Unterhaching. In seiner zweiten Saison in Sandhausen hat sich Ulm, der zuvor das Trikot der hessischen Klubs Kickers Offenbach und FSV Frankfurt trug, als Leistungsträger etabliert. Der aus dem Elsass stammende Mittelfeldspieler hat sieben Tore und drei Vorlagen auf dem Konto und überzeugte zuletzt auch beim 3:1-Auswärtserfolg in Bielefeld.

Die weiteren vier Kandidaten der dritten Liga sind: Robert Lechleiter (VfR Aalen), Fabian Klos (Arminia Bielefeld), Ronny Garbuschewski (Chemnitzer FC) und Marcel Reichwein (Rot-Weiß Erfurt).

 

Auch das dritte Fernsehprogramm des Südwestrundfunks in Stuttgart führt eine Wahl des Spielers im Monat Januar durch, wozu drei Akteure der dritten Liga nominiert wurden. Auch hier ist David Ulm dabei. Weitere Kandidaten sind Martin Dausch und Robert Lechleiter, beide VfR Aalen. Dort kann bis 11. Februar abgestimmt werden. Das Ergebnis wird nämlich bereits am kommenden Samstag (11. Februar) im Rahmen der Sendung „Sport am Samstag – Die 3. Liga“ vorgestellt. Auf der Homepage des SV Sandhausen unter www.svsandhausen.de ist ein Link geschaltet, der direkt auf die Internetseite der Abstimmung führt.

 

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