SVS gegen Aalen: Wiedergutmachung ist angesagt im Kampf gegen den Abstieg

SVS Pressekonferenz mit Siegfried Müller, GF Otmar Schork, Trainer Gerd Dais, Marco Pischorn

(sim). „Wir haben uns den Verlauf der englischen Woche auch anders vorgestellt und sind jetzt da gelandet, wo wir eigentlich nicht hin wollten“. Die drei Niederlagen mit neun Gegentreffer binnen einer Woche haben auch dem Trainer des SV Sandhausen, Gerd Dais auf den Magen geschlagen, zumal der sonntägliche Gegner des SV Sandhausen in der zweiten Bundesliga, der VfR Aalen genau für die umgekehrten Schlagzeilen sorgte. Dais: „Unser Mitaufsteiger ist die einzige Mannschaft, die mit der vollen Punktzahl und ohne Gegentreffer die drei Begegnungen bestritt“.

Bange machen gilt aber nicht und so fordert der SV-Trainer, „dass die drei Punkte im Hardtwaldstadion bleiben müssen, obwohl die angespannte personelle Situation unverändert bleiben wird. Keiner der verletzten oder erkrankten Spieler wird zurückkommen“. Nico Klotz trainiert zwar wieder, „doch beim Flanken schlagen ist er nicht schmerzfrei und deshalb hat es auch noch keinen Sinn“, will Gerd Dais kein Risiko eingehen, zumal es eine Woche später ein länderspielfreies Wochenende gibt. „Auch Alexander Riemann wird dann wieder den Trainingsbetrieb aufnehmen und bei Nicky Adler bin ich ebenso guter Dinge“ (Dais). Etwas Licht am Ende des Tunnels ist somit zu erblicken.

Trainer Gerd Dais, Marco Pischorn

Gegen den VfR Aalen (Sonntag 13.30 Uhr) hat der Fußballlehrer die eine oder andere Veränderung in der Anfangsformation angekündigt, um sich jedoch auf Namen noch nicht festlegen zu wollen. „Wir trainieren noch zweimal bis dahin und auch diese Erkenntnisse sollen in die Aufstellung mit einfließen“. Marco Pischorn wusste zu berichten, „dass wir natürlich alle niedergeschlagen waren. Das Spiel haben wir nochmals gesehen, die Fehler analysiert und jetzt müssen wir am Sonntag zur alten Stabilität zurückkommen“. Von einem besonderen Druck möchte der blonde Abwehrrecke jedoch nicht reden: „Vor zwei Jahren spielten wir gegen den Abstieg in der dritte Liga, letzte Saison standen wir auf dem Prüfstand um Meisterschaft und Aufstieg und dass wir in der zweiten Liga ebenfalls gegen den Abstieg spielen werden, war uns allen von Anfang an bewusst. Die Drucksituation ist somit nichts Besonderes und nichts Neues“.

Auch Geschäftsführer Otmar Schork stellte nochmals die Schwere der ersten Zweitligasaison heraus: „Unser Ziel ist der Klassenerhalt. Es ist doch allen klar, dass wir manchmal weit über dem Strich stehen und zwischendurch auch auf dem Strich oder darunter. Abgerechnet wird am Ende, wobei wir eine gute Mannschaftsqualität besitzen. Wir wollen bei Erfolgen nichts schön reden, aber ebenso bei Niederlagen nicht alles schlecht darstellen“. In die gleiche „Kerbe“ schlug auch Gerd Dais: „Es kann doch nicht sein, dass wir wegen dieser katastrophalen englischen Woche all das in Frage stellen, was vorher gut war“?

Der VfR Aalen hat momentan natürlich einen sagenhaften Lauf und Trainer Hans Hasenhüttl besitzt, im Gegensatz zu seinem Gegenüber momentan die Qual der Wahl: „Derzeit ist schade, dass nur elf Spieler auflaufen können, denn ich habe ein halbes Dutzend mehr, die ebenso die Zweitligatauglichkeit besitzen“. Seine Rationen bei der englischen Woche hat dies nachhaltig unter Beweis gestellt. Unabhängig von diesen „VfR-Sorgen“ bereitet sich der SV Sandhausen auf die sicherlich nicht leichte Aufgabe vor. Nochmals Gerd Dais: „Das Gütezeichen der vergangenen Saison, kompakt zu stehen und wenig Gegentreffer zu kassieren, muss wieder zurückkehren. Mit einer gewissen Stabilität im Rücken wollen wir wieder auf die Erfolgsspur gelangen“.

Frank Löning Sonntag in „Sport im Dritten“ beim SWR

(sim). Das baden-württembergische Zweitligaderby zwischen SV Sandhausen und VfR Aalen (Sonntag 13.30 Uhr im Hardtwaldstadion) wird mit einem größeren Beitrag vom SWR-Fernsehen abends in „Sport im Dritten“ nachbereitet. Die Live-Sendung beginnt im Stuttgarter Funkhaus um 22 Uhr. Zu den Studiogästen zählt auch der Kapitän des SV Sandhausen, Frank Löning.

Test-Heimspiel gegen Kickers Offenbach am 12. Oktober

(sim). Das länderspielfreie Wochenende am 12./13./14. Oktober benutzt Zweitliganeuling SV Sandhausen für ein Testspiel gegen den Drittligisten Kickers Offenbach. Gespielt wird am Freitag, 12. Oktober um 18.30 Uhr im Hardtwaldstadion in Sandhausen. Die Logen-, VIP- und BC- Karteninhaber sowie die Dauerkartenbesitzer genießen bei dieser Begegnung freien Eintritt. „Um diesen Test bin ich sehr froh. Zum einen hoffe ich, dem einen oder anderen bislang verletzten Akteur Spielpraxis geben zu können und zum anderen bleiben wir im wöchentlichen Rhythmus vor der hohen Hürde beim 1.FC Kaiserslautern“, urteilt SV-Trainer Gerd Dais.

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