Timo Wangler erklärt offiziell seine Bürgermeister-Kandidatur

(pm – 19.2.21) Am 18. April 2021 wählt Sandhausen ein neues Gemeindeoberhaupt. Auch ich habe am Freitag, 19. Februar meine Bewerbungsunterlagen im Sandhäuser Rathaus abgegeben, wo ich bisher als Leiter der Kämmerei die Gemeindefinanzen hüte und verantworte. Damit bin ich nach Hakan Günes, Petra Weiß, Jürgen Rüttinger, Hans-Jürgen Moos und Günther Köhler Bürgermeisterkandidat Nummer sechs.

Meine Lebenserfahrung als Mittvierziger – ich bin verheirateter, zweifacher Familienvater – sowie 20 Jahre kommunale Verwaltungspraxis rüsten mich für die spannendste und verantwortungsvollste Aufgabe, welche die Hopfengemeinde zu vergeben hat. Als berufserfahrener Diplom-Verwaltungswirt sind mir sämtliche Aspekte der kommunalen Daseinsvorsorge geläufig – als Gemeindekämmerer bin ich in alle aktuellen Vorhaben eingebunden. Insofern könnte ich ohne zeitraubende Einarbeitungsphase „übernehmen“. Tatsächlich würde ich als Bürgermeister die laufenden Projekte nahtlos fortführen und vollenden wollen.

Mit meiner Wahl wäre eine gewisse Kontinuität und Verlässlichkeit gewährleistet – das könnte helfen, die Gemeinde Sandhausen vollends sicher durch die Wirren der Coronapandemie zu steuern, deren Auswirkungen und Ausmaß noch gar nicht absehbar sind, anstatt inmitten der Krise die Pferde zu wechseln. Bekanntlich arbeiten der amtierende Bürgermeister Georg Kletti und ich seit Jahren überaus vertrauensvoll und eng zusammen, was den Wachwechsel an der Rathausspitze ein Stück weit vereinfachen und berechenbarer machen würde. Man kennt mich gut in Sandhausen. Umgekehrt weiß ich um die spezifischen Sandhäuser Befindlichkeiten. Dennoch wäre ich frei von persönlichen Verbandelungen oder Verpflichtungen, da ich mit meiner Frau Katja und unseren beiden Kindern nicht am Ort wohne, sondern in Ketsch – in Reichweite, aber eben doch außerhalb, was sich durchaus als Vorteil erweisen könnte.

Auch politisch bin ich vollkommen neutral, weil parteilos. So soll es bleiben – will ich doch als Bürgermeister allen freiheitlich-demokratisch gesinnten Ratsfraktionen gleichermaßen meine Hand zur unvoreingenommenen, konstruktiven Zusammenarbeit reichen können. Dass die Mitglieder des SPD-Ortsvereins Sandhausen am 6. Februar mich zu ihrem Wunschkandidaten ernannten, obwohl zugleich zwei Genossen antreten, war so nicht unbedingt zu erwarten gewesen und hat mich bestärkt. Die überraschende Zustimmung seitens der Sozialdemokraten darf ich als positives Indiz deuten, dass ich hier ein gewisses Ansehen genieße.

Wäre meine Bewerbung um das Amt des Bürgermeisters wirklich erwünscht? Mit dieser Frage hatte ich mich im Januar ganz offen in einer Amtsblattanzeige an die Bevölkerung gewandt und um ehrliche Antworten gebeten. Diese Antworten fielen ganz überwiegend zustimmend aus, worauf im Hause Wangler der Familienrat tagte und wir Einigkeit darüber erzielten, dass ich meinen Hut in den Ring werfen soll. Weil ich schon seit langem sehr gerne in Sandhausen arbeite und nun die Zeit gekommen sehe, um aus der zweiten Reihe ins erste Glied vorzutreten. Ich fühle mich menschlich gereift und beruflich gerüstet, um vollends Verantwortung zu übernehmen, um an der Rathausspitze federführend darauf hinzuwirken, dass sich die Hopfengemeinde gedeihlich und erfolgreich weiterentwickelt.

Aufgewachsen nahe Freiburg im Breisgau, hatte ich nach Abschluss der Mittleren Reife von 1990 bis 1992 in meiner Südschwarzwälder Heimatgemeinde Breitnau die Ausbildung zum mittleren Verwaltungsdienst durchlaufen. Nach dem Wehrdienst und einer weiteren Ausbildung zum Bürokaufmann erwarb ich am Freiburger Berufskolleg die Fachhochschulreife (Fachrichtung Betriebswirtschaftslehre), um von 1996 bis 2000 an der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung in Kehl das Studium zum gehobenen Verwaltungsdienst absolvieren zu können, mit verwaltungspraktischen Stationen bei der Stadt Freiburg und in der Gemeindeverwaltung Kirchzarten. Als frisch gebackener Diplom-Verwaltungswirt (FH) arbeitete ich ein Jahr lang im städtischen Controlling für die Stadt Wiesloch, ehe ich 2001 zur Gemeinde Sandhausen wechselte, zunächst als stellvertretender Kämmerer und Verbandsrechner des Abwasserzweckverbands Untere Hardt.

Seit 2011 leite ich die hiesige Gemeindekämmerei mit einem jährlichen Haushaltsvolumen von immerhin 40 Millionen Euro, dazu den Eigenbetrieb Wasserversorgung. In diesen beiden Führungsfunktionen habe ich im Sandhäuser Rathaus reichlich zu tun, bis am 22. März die Bewerberfrist endet. Erst dann werde auch ich aktiv ins Wahlgeschehen einsteigen. In der Zwischenzeit bereite ich meine Kampagne als Bürgermeisterkandidat vor und will vor allem eines: den Menschen ganz genau zuhören. Aus erster Hand möchte ich zunächst von den Bürgerinnen und Bürgern in Erfahrung bringen, was ihnen wichtig ist. Was sie von einem guten Bürgermeister erwarten. Dafür bin ich nun unter Telefon (01523) 4731 816 ganz Ohr. Zugleich versuche ich mit einer kleinen Meinungsumfrage auf meiner Homepage www.timo-wangler.de im Internet herauszufinden, was den Sandhäusern unter den Nägeln brennt.

Timo Wangler – Sandhausen, 19. Februar 2021


Mit (pm – Datum) als Redaktionskürzel versehene Artikel sind Pressemitteilungen (pm) von Parteien oder Organisationen, die wir i.d.R. als ungekürzter und uneditierter Originaltext veröffentlicht. Sie geben nicht die Meinung der Meinung der Redaktion wieder. Die obige PM wurde von Timo Wangler zur Veröffentlichung an Leimen-Lokal gesandt.


 

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