Viel Beifall für „Frühlings Erwachen“

(cr) Die Schüler und Schülerinnen der Theater-AG des Friedrich-Ebert-Gymnasiums zeigten am Freitagabend eine großartige Vorstellung ihres Stückes „Frühlings Erwachen“. Alle Schauspieler erfuhren während der vergangenen Woche eine erstaunliche Leistungssteigerung. Von Textunsicherheit oder Lampenfieber war nichts zu spüren, alle spielten, als hätten sie nie etwas anderes getan. So ist es aber auch immer ein wenig traurig, wenn die Aufführung am Freitag die letzte für das jeweilige Jahr ist. Deshalb wird auch jedes Jahr im Anschluss noch kräftig gefeiert. Und das zu Recht, denn wer eine so tolle Show abliefert, hat sich das auch verdient.

Wendla und ihre Freundinnen spinnen Pläne. V.l.: Lea Giese, Chiara Schmidt-Thomée, Rocio Lopez-Martìn

Inhalt: Moritz Stiefel (gespielt von Viktor Erdesz) hat Probleme in der Schule, er ist versetzungsgefährdet und noch dazu kommt er gerade in die Pubertät. Sein Freund Melchior Gabor (Andreas Stadtherr) soll ihm einen Aufsatz mit dem Thema „Beischlaf“ schreiben. Die naive Wendla Bergmann (Chiara Schmidt-Thomée) versucht unterdessen von ihrer Mutter zu erfahren, wo die Babys herkommen. Doch da diese ihr nur die Geschichte von Storch erzählt, bleibt sie unwissend und wird nach einer Begegnung mit ihrem Mitschüler Melchior auf dem Heuboden schwanger.

Die "Aufklärungsszene".

Moritz verzweifelt zusehends an seiner Lage und erschießt sich schließlich. Nicht einmal  Ilse, das Malermodell (Carolin Weick), kann ihn davon abringen. Die Lehrer (Lisa-Marie Werner, Jana Stacke, Sarah Dangel, Stefanie Schleicher, Julias Nafar) geben Melchior die Schuld am Tod von Moritz und auch seine Eltern (Diandra Roth, Dennis Schreier) erwägen, ihn in eine Besserungsanstalt zu schicken, als sie von Wendlas Schwangerschaft erfahren. Wendlas Mutter (Annika Gehrlein) entscheidet sich für ein Abtreibung des Kindes, ihre Tochter stirbt schließlich an den Folgen der noch unausgereiften Methode.

Moritz erschißet sich.

In der letzten Szene begegnet Melchior dem Geist von Moritz, der versucht, ihn zum Selbstmord zu überreden. Doch ein vermummter Mann (wieder Carolin Weick) kann ihn noch retten. Währendessen entdecken zwei von Melchiors und Moritz‘ Schulkameraden (Jonas Dietz und Jonas Schumacher) ihre Gefühle füreinander. Das Fazit: Aufklärungsarbeit ist ein nicht zu vernachlässigender Bestandteil der Erziehung, sei es zuhause oder in der Schule.

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