Höhere Bildungsabschlüsse angestrebt:
Gymnasium bleibt beliebteste Schulart im Kreis

43F-RNK-Wappen(rnk – 22.7.23) Im vergangenen Schuljahr 2022/2023 standen im Rhein-Neckar-Kreis 4.659 Schülerinnen und Schüler der 4. Klassenstufe vor der Entscheidung, auf welche weiterführende Schule sie wechseln sollen.

Spitzenreiter war erneut das Gymnasium: Mit 2.351 Grundschülerinnen und -schülern wählte über die Hälfte diese Schulart. Die Übergangsquote liegt im Rhein-Neckar-Kreis mit 50,5 Prozent über dem baden-württembergischen Landesdurchschnitt (45 Prozent).

Wie das Statistische Landesamt Baden-Württemberg auf Basis der Amtlichen Schulstatistik ermittelt hat, gibt es im Kreisvergleich deutliche regionale Unterschiede. So strebten im Stadtkreis Heidelberg sogar mehr als zwei Drittel der Kinder die allgemeine Hochschulreife an (68,3 Prozent), während im Hohenlohekreis die Übergangsquote auf ein Gymnasium mit 31,6 Prozent am geringsten war.

Auf die Realschule wechselten im Rhein-Neckar-Kreis 1.401 Jungen und Mädchen (30,1 Prozent) und auf die Gemeinschaftsschule 657 (14,1 Prozent). Lediglich 118 entschieden sich für einen Übergang auf die Werkreal-/Hauptschule (2,5 Prozent). 2,8 Prozent der Viertklässler wählte eine andere Schulart, wiederholte oder wurde nicht versetzt.

Die Entscheidung, welche weiterführende Schulart ihr Kind nach der Grundschule besuchen soll, liegt übrigens bei den Eltern. Sie erhalten im Vorfeld zusammen mit der Halbjahresinformation von der Grundschule eine Empfehlung, welche aufbauende Schulart für den schulischen Anschluss am geeignetsten erscheint.

Nicht alle Eltern folgten nach den Auswertungen des Statistischen Landesamts dieser Grundschulempfehlung und hielten entweder einen höheren oder einen niedrigeren Bildungsabschluss ihres Kindes für angebracht.

Die Entscheidung für eine weiterführende Schule stellt zwar eine Weichenstellung für den weiteren Bildungsverlauf dar – sie ist aber nicht gleichzusetzen mit dem höchsten zu erreichenden allgemeinbildenden Abschluss eines Kindes. Denn unabhängig von der gewählten Schulart ist es im baden-württembergischen Schulsystem grundsätzlich möglich, durch Schulartwechsel im allgemeinbildenden Bereich oder Weiterqualifikation im beruflichen Schulwesen die allgemeine Hochschulreife als höchsten allgemeinbildenden Abschluss zu erreiche.

Eine solche Weiterqualifizierung bieten auch die beruflichen Schulen in der Trägerschaft des Rhein-Neckar-Kreises an. So können an den Zentren beruflicher Schulen in Eberbach, Schwetzingen, Sinsheim, Weinheim und Wiesloch sämtliche Bildungsabschlüsse, vom Hauptschulabschluss, mittlerer Reife, Fachhochschulreife bis hin zur allgemeinen Hochschulreife, dem Abitur, erreicht werden, das zum Studium an Hochschulen und Universitäten befähigt.

Mehr dazu unter www.rhein-neckar-kreis.de/bildung

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