Wahl ohne Qual in Sandhausen: Wieviele gehen zur Bürgermeisterwahl?

2241 - Kletti Head

Bürgermeister Georg Kletti

(fwu – 6.4.) Am Sonntag, den 7. April wählt Sandhausen den Bürgermeister für die nächsten 8 Jahre. Der Bürgermeister wird dabei von den Bürgern in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.  Gewählt ist, wer mehr als die Hälfte der gültigen Stimmen erhalten hat.

Zur Wahl steht der bisherige Amtsinhaber Georg Kletti und der „Scherzkandidat“ Augustin, der das Amt garnicht will. Von der „Qual der Wahl“ kann also nicht die Rede sein. Kletti ist beliebt, seine Bilanz ist gut, echte Opposition gibt es nicht. Ein echter Gegenkandidat wurde garnicht erst aufgestellt.

Die einzige Frage ist also, wieviele Bürgerinnen und Bürger tatsächlich wählen gehen.  Die demokratische Legitimation des Amtsinhabers kann und wird bei politischen Streitigkeiten angezweifelt werden, wenn nur 20-30 % aller Bürger ihre Stimme für den neuen Amtsinhaber abgegeben und ihn 70-80 % nicht (aktiv) gewählt haben und zuhause geblieben sind.

Wer also für Kletti ist und zuhause bleibt, unterminiert die Stellung des künftigen Bürgermeisters. „Nichtwähler“ könnten verklausuliert als „Nein“-Stimmen interpretiert werden. Dazu sollte es nicht kommen.

Deshalb: Gehen Sie zur Wahl! Sorgen Sie für eine gute Wahlquote. Auch wenn Sie diesmal nicht wirklich die Qual der Wahl haben.

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1 Kommentar für “Wahl ohne Qual in Sandhausen: Wieviele gehen zur Bürgermeisterwahl?”

  1. admin

    Kommentar per Mail erhalten und mit Genehmigung der Schreiberin als Kommentar von Admin eingestellt:

    ich möchte Sie darauf hin weisen, dass Herr Marius Augustin kein Scherzkandidat ist.
    Die Nein!Idee ist eine neu gegründete Partei, die endlich das NEIN wählen möglich macht und für direkte Demokratie einsteht.
    Ich hoffe sehr, dass 100 % zur Bürgermeisterwahl gehen.
    Wer Herrn Kletti als Bürgermeister haben möchte, soll diesen wählen!
    Aber wer ihn nicht als Bürgermeister möchte, der wählt Herrn Augustin und sagt damit eindeutig NEIN und fordert damit ein BESSERES Angebot der Politik.
    Wer nicht wählen geht, vergibt keine Stimme! Das wäre so gar kein Scherz, sondern ein Armutszeugnis der Bürger!
    Wenn Sie also ehrlich wollen, das viele zur Wahl gehen, dann beschreiben Sie bitte objektiver die Wahlmöglichkeiten.

    Vielen Dank
    Sandra Müller

Kommentare sind geschlossen

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