Schwerer Wasserschaden zwang zur Aufgabe: Landgut Lingental verkauft

7846 - Landgut Lingental

Wird die Idylle überleben? Oder kommt es zum Abriß?

(fwu – 15.9.16) Was bereits seit Wochen – seit dem großen Wasserschaden durch ein Unwetter im Landgut Lingental – befürchtet worden war, bewahrheitet sich leider nun. Wie Geschäftsführer Florian Hofbauer gegenüber der Leimen-Lokal Redaktion bestätigte, wurde das Landgut an eine Investorengesellschaft, an der auch die bisherigen Eigentümer beteiligt sind, verkauft. Der Betrieb aller Einrichtungen ist derzeit eingestellt und der inzwischen ebenfalls bereits geschlossene Blumenladen des Landguts kehrt ab Oktober an seine alte Wirkungsstätte in St. Ilgen zurück.

7846 - Landgut Lingental 2Was mit dem Areal des Landguts künftig geschehen wird, steht noch in den Sternen. Die neuen Eigentümer können sich eine zusätzliche Wohnbebauung mit bis zu 9 zweigeschossigen Häusern vorstellen, auch ein Gesamtabriß des Landguts, das nicht unter Denkmalschutz steht, und der Neubau eines großen Pflegeheims käme in Betracht.

7846 - Landgut Lingental 3

Platz für Wohnbebauung auf dem Parktplatz Richtung Gaiberg

Auf die Stadt Leimen könnten durch den Wasserschaden im Landgut juristische Schwierigkeiten zukommen, da lt. Hofbauer das nicht ausreichend dimensionierte städtische Regenwasser-Abflußrohr für den Wasserschaden kausal mitverantwortlich sei und somit eine Schadensersatzpflicht bestünde. Entsprechende Gerichtsprozesse dauern allerdings erfahrungsgemäß etliche Jahre, bei durchaus ungewissem Ausgang, da laut dem Chef der Leimener Stadtwerke Rudi Kuhn, die Dimensionierung ausreichend sei und bei Starkregenereignissen ein Überstauen (Überlaufen) eines Kanals grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden kann.

 

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2 Kommentare für “Schwerer Wasserschaden zwang zur Aufgabe: Landgut Lingental verkauft”

  1. Bruno Lindenbach

    Wenn man schon liest das auch Abbruch in Frage kommt, weiß man mit was für Leute es man da zu tun hat. Einfach was machen ohne Sinn und Verstand und was am schlimmsten ist, ohne ein Gedanken auf den kleinen Stadtteil.
    Egal was von Lingental übrig bleibt, egal wie es aussieht, Hauptsache ein paar Leute machen Geld!!

  2. Roland Schmiermund

    Das Geschäftsmodell wurde gut angenommen, wie ich es beobachten konnte. Umso erstaunlicher diese urplötzliche Geschäftsaufgabe.

    Was mich wundert ist, wieso springt da keine Elementarversicherung ein? Wurde keine abgeschlossen? Angesichts der Größe des Objekts ist das doch eher unwahrscheinlich.

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass Wohnungsbau im Grünen einfach lukrativer ist. Der Raum Heidelberg lohnt sich mit satten Gewinnen für Haus- und Wohnungsbau.

    Ich rate nur der Stadt Leimen endlich eine schlüssige Stadtplanung anzustreben. Das Ergebnis nicht vorhandener Stadtplanung haben wir alle täglich vor Augen. Heidelberg wird nicht immer der Zugmotor sein, denn die Konkurrenz entwickelt sich permanent weiter und hat gute Argumente.

Kommentare sind geschlossen

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