(ltr – 10.10.26) Aktuell laufen auf dem Baufeld vorbereitende Arbeiten für den Verbau der künftigen Baugrube. Gleichzeitig werden notwendige Maßnahmen im Bereich der Turmschule umgesetzt.
Baustelleneinrichtung und Anprallschutz
Der Bauzaun rund um die Baumaßnahme „Treffpunkt Leimen“ wurde erneuert. Der bisherige Metallzaun wurde durch einen robusten Holzzaun ersetzt. Damit wird die Baustelle nicht nur optisch aufgewertet, sondern auch der Schutz des Umfelds während der Bauarbeiten verbessert. Der neue Holzzaun bietet gegenüber dem bisherigen Metallzaun Vorteile beim Schutz vor baubedingten Emissionen. Durch seine geschlossene Konstruktion können Schall und Staub stärker abgeschirmt werden. Damit sollen insbesondere die Auswirkungen der Bauarbeiten auf die Menschen und Bereiche im unmittelbaren Umfeld reduziert werden. Auch unter Sicherheits- und Witterungsgesichtspunkten bringt die neue Konstruktion Vorteile. Der Holzzaun ist weniger windanfällig und dadurch für die gesamte Dauer der Baumaßnahme besser geeignet. Der Zaun wird bis zum Abschluss der Bauarbeiten bestehen bleiben und den Baustellenbereich entsprechend schützen.
Die Aufstellung des Holzzauns wurde baubedingt notwendig und ist trotz etwas höherer Mietkosten sinnvoll, da sich die Position der Baugrube durch die vorgefundenen Hindernisse etwas weiter an den öffentlichen Straßenraum bewegt und die Verbauarbeiten leicht angepasst werden mussten.
Im Bereich der Kreuzung Bgm.-Lingg-Straße und Hohegasse wird die Position der neu aufgestellten Holzzäune noch angepasst. Damit soll die Einsehbarkeit in den Straßenraum beim Ausfahren aus der Hohegasse verbessert und die Übersichtlichkeit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöht werden.
Darüber hinaus wird der neue Holzzaun natürlich auch gestaltet, erste Elemente sind in der Hohen Gasse installiert worden.
Im Anschluss wird in diesem Bereich der erforderliche Anprallschutz aufgestellt. Dieser dient insbesondere dazu, einen Absturz in die angrenzend, künftig deutlich tiefer liegende Baugrube zu verhindern und damit die Sicherheit im Baustellenbereich zu erhöhen.
„Mit dem neuen Holzzaun verbinden wir mehrere Ziele: Wir verbessern den Schutz des Umfelds vor Lärm und Staub, erhöhen die Robustheit der Baustelleneinfassung und sorgen gleichzeitig für ein ansprechenderes Erscheinungsbild“, so Nicole Kitzmann, Bauleiterin Treffpunkt Leimen.
Vorbereitungen für die Verbauarbeiten
Derzeit laufen die vorbereitenden Arbeiten für den anstehenden Verbau, der durch die Firma Keller Spezialtiefbau GmbH ausgeführt wird. Hierfür werden aus angeliefertem Schotter die erforderlichen Bohrebenen hergestellt und mit Walze und Rüttelplatte verdichtet.
Die Flächen dienen als notwendige Arbeits- und Standflächen für das Großdrehbohrgerät. Sie ermöglichen einen sicheren Betrieb und eine präzise Steuerung des Geräts. Mit diesem werden in den kommenden Wochen die Pfähle im sogenannten Kelly-Bohrverfahren hergestellt.
Für die anstehenden Bohrarbeiten werden derzeit die erforderlichen Schutzmaßnahmen getroffen. Hintergrund ist, dass gegebenenfalls noch mit einer Durchbohrung von asbesthaltigen Bauteilen gerechnet werden muss.
Verzögerungen durch vorgefundene Hindernisse
Aufgrund verschiedener Hindernisse auf dem Baufeld kam es zu Verzögerungen im Bauablauf. Dazu zählen insbesondere Asbestfunde entlang der Grundstücksgrenze an der Bgm.-Lingg-Straße und der Hohegasse sowie alte Fundament- und Kellerkonstruktionen und vorhandene Hohlräume im Boden.
Diese Gegebenheiten machten eine kurzfristige Anpassung der Planung für den Verbau erforderlich. Nach der überarbeiteten Planung sollen die Großbohrpfähle mittels Zertrümmerungsbohrung hergestellt werden. Dieses Verfahren ermöglicht es, noch in der Achse des Verbaus erwartete Beton- und Fundamentreste zu durchbohren.
Arbeiten im Bereich der Turmschule
Auf Vorgabe des Schadstoffgutachters ist der gesamte Arbeitsbereich auf dem Baufeld in einen sogenannten Schwarz- und Weiß-Bereich unterteilt. Der Bereich entlang der Turmschule wurde aus Gründen des Schadstoffschutzes als sogenannter Weiß-Bereich festgelegt. Er muss von dem eigentlichen Arbeitsbereich der Baustelle, dem sogenannten Schwarz-Bereich, getrennt bleiben. Dafür wurde der Weg entlang der Turmschule mit einem Schutzzaun und Gewebe abgegrenzt. Diese Trennung ist notwendig, um eine mögliche Verschleppung von Schadstoffen aus dem Baustellenbereich zu verhindern. Solange diese Schutzmaßnahmen erforderlich sind, können dort keine Baumaschinen eingesetzt und die vorgesehenen Arbeiten nicht wie geplant durchgeführt werden. Erst nach Aufhebung dieser Trennung steht der Bereich wieder für den Einsatz von Baumaschinen zur Verfügung.
Parallel laufen die Arbeiten zur provisorischen Verlegung der Gas- und Heizleitungen der Turmschule in die Heizzentrale. Diese Maßnahme ist erforderlich, um den Baubereich für den weiteren Aushub der Baugrube freizumachen.
Trotz der bestehenden Herausforderungen werden die erforderlichen Arbeiten Schritt für Schritt umgesetzt, um den weiteren Bauablauf zu ermöglichen.





