Hilfe, die ankommt: Arul Trust unterstützte in Indien und im Süd-Sudan

(alu – 14.10.26) Zwei Jahre lang hat der Arul Trust e.V. die Schulgebühren für Waisen und Halbwaisen in Puhayilaippatti im südindischen Bundesstaat Tamil Nadu übernommen. Ende September konnten sich Vertreter des Vereins vor Ort ein persönliches Bild von der Situation machen. Die Begegnung mit den Kindern, ihren Eltern und Lehrkräften wurde zu einem besonders bewegenden Erlebnis.

Am 29. September 2026 besuchten der zweite Vorsitzende des Arul Trust e.V., Christian Sych, und Silvia Sych im Rahmen ihrer Reise durch Tamil Nadu die Schule in Puhayilaippatti. Dort hatten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit ihren Lehrkräften und Eltern ein Dankesfest vorbereitet.

Die Atmosphäre war herzlich und persönlich. Die Kinder begrüßten die Gäste und brachten ihre Dankbarkeit dafür zum Ausdruck, dass ihnen durch die Unterstützung des Arul Trust der Schulbesuch ermöglicht beziehungsweise erleichtert wird.

Bildung als Schlüssel für die Zukunft

Für Kinder, die ihre Eltern verloren haben oder nur noch einen Elternteil haben, ist der regelmäßige Schulbesuch keineswegs selbstverständlich. Neben den Kosten für Schulgebühren entstehen weitere Ausgaben für Lernmaterialien, Kleidung und den täglichen Schulbesuch. Gerade für Familien mit geringem Einkommen können diese Belastungen eine erhebliche Hürde darstellen.

Der Arul Trust hat deshalb in Puhayilaippatti in den vergangenen zwei Jahren gezielt die Schulgebühren von Waisen und Halbwaisen übernommen.

„Es war sehr berührend, die Kinder persönlich zu erleben“, berichtet Christian Sych nach seinem Besuch. „Wenn man die Schülerinnen und Schüler vor sich sieht und mit ihnen spricht, bekommt die Unterstützung ein ganz anderes Gesicht. Man erkennt unmittelbar, was eine solche Hilfe für ein Kind bedeuten kann.“

Auch für Silvia Sych war die Begegnung eine besondere Erfahrung. Das von der Schule organisierte Dankesfest machte deutlich, dass hinter jeder Spende ein konkreter Mensch und eine konkrete Lebensgeschichte stehen.

Engagement verbindet Leimen und Indien

Der Arul Trust e.V. mit Sitz in Leimen unterstützt soziale und Bildungsprojekte in verschiedenen Ländern. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Projekten in Indien. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen nicht nur kurzfristig zu helfen, sondern ihnen durch Bildung, soziale Unterstützung und konkrete Entwicklungsprojekte langfristige Perspektiven zu eröffnen.

Dabei setzt der Verein auf persönliche Kontakte und transparente Projektarbeit. Begegnungen wie jene in Puhayilaippatti sind für die Verantwortlichen deshalb besonders wichtig.

„Unsere Hilfe soll dort ankommen, wo sie gebraucht wird“, betont Pfarrer Dr. Arul Lourdu, Vorsitzender des Arul Trust e.V. „Bildung ist eine der nachhaltigsten Formen der Hilfe. Wenn wir einem Kind ermöglichen, zur Schule zu gehen und eine Ausbildung zu erhalten, geben wir ihm nicht nur Unterstützung für heute, sondern auch Hoffnung und Chancen für morgen.“

Neue Homepage informiert über die Arbeit

Auch digital hat der Verein seine Arbeit weiterentwickelt. Die Homepage des Arul Trust wurde neu gestaltet und erhielt ein neues Erscheinungsbild. Dort informiert der Verein über seine Projekte, aktuelle Aktivitäten und Möglichkeiten zur Unterstützung.

Ein besonderer Dank gilt dem Webmaster Daniel Kohl sowie allen weiteren Helferinnen und Helfern, die mit ihrem Engagement zur Neugestaltung der Internetseite beigetragen haben.

Die neue Homepage ist unter www.arul-trust.com erreichbar.

Spenden ermöglichen weitere Hilfe

Die Arbeit des Arul Trust ist weiterhin auf Spenden und die Unterstützung von Mitgliedern und Freunden angewiesen. Gerade die Übernahme von Schulgebühren zeigt, wie unmittelbar Spenden wirken können.

Der Verein möchte deshalb auch künftig Kindern aus benachteiligten Familien den Zugang zu Bildung ermöglichen und weitere soziale Projekte in Indien und anderen Ländern unterstützen.

Die Begegnung in Puhayilaippatti hat den Verantwortlichen dabei erneut vor Augen geführt, worum es letztlich geht: Nicht nur über Hilfe zu sprechen, sondern Menschen konkret zu helfen und ihnen neue Perspektiven zu eröffnen.


Der Bischof im Südsudan dankt dem Förderverein Arul Trust e. V.

998 Kinder profitieren von Schulmaterialien für sieben Schulen – Bilder und Videos aus dem Südsudan zeigen die Dankbarkeit der Menschen

Bildung schenkt Hoffnung und eröffnet Zukunftsperspektiven. Mit diesem Anliegen engagiert sich der Förderverein Arul Trust e. V. aus Leimen für benachteiligte Menschen weltweit. Im Südsudan unterstützte der Verein sieben Schulen in ländlichen Regionen mit dringend benötigten Schul- und Unterrichtsmaterialien. Der katholische Bischof Barani Eduardo Hiiboro Kussala von der Diözese Tombura-Yambio bedankte sich dafür in einem offiziellen Schreiben vom 10. Oktober 2026.

Insgesamt 998 Schülerinnen und Schüler besuchen die sieben Schulen, die von der dokumentierten Aktion erfasst werden. Zu den bereitgestellten Materialien gehören Hefte, Stifte, Bleistifte, Radiergummis, Lineale, Kreide, Tafeln, Tafelwischer und Papier sowie wichtige Unterlagen für die schulische Verwaltung.

Die Unterstützung erreichte die Holy Trinity Nursery & Primary School in Andari, die RCC Degere Primary School, die RCC Mura Primary School, die Bishop Gasi Nursery School in Bangangai, die Queen of All Saints Nursery & Primary School in Baragu, die RCC Beregero Primary School und die St. Joseph Nursery School in Beregero.

Gerade in ländlichen Regionen, in denen Schulen häufig nur über begrenzte Ressourcen verfügen, können solche Materialien den Unterricht erleichtern und die Lernbedingungen für Kinder und Lehrkräfte verbessern.

Bilder und Videos als Zeichen der Dankbarkeit

Wie sehr die Unterstützung geschätzt wird, zeigen auch die persönlichen Rückmeldungen aus dem Südsudan. Als Zeichen ihrer Dankbarkeit schickten Kinder und Erwachsene Bilder und Videos an den Vorstand des Fördervereins Arul Trust e. V.

Die Aufnahmen vermitteln persönliche Eindrücke aus den Schulen und Gemeinden und machen sichtbar, was die Unterstützung vor Ort bedeutet. Für den Vorstand sind diese Nachrichten eine besondere Ermutigung. Sie schaffen eine persönliche Verbindung über Tausende Kilometer hinweg – zwischen den Menschen, die helfen, und jenen, die Hilfe erfahren.

So wird aus finanzieller Unterstützung mehr als eine Überweisung: Es entsteht eine Begegnung zwischen Menschen, getragen von Dankbarkeit, Vertrauen und Solidarität.

Der Bischof spricht seinen Dank aus

In seinem Dankschreiben würdigt Bischof Barani Eduardo Hiiboro Kussala die Unterstützung durch den Förderverein Arul Trust e. V. und seine Unterstützer. Er bestätigt einen Beitrag in Höhe von 2.330 US-Dollar für den Bildungsbedarf der Schulen in Andari und Baragu.

Die Hilfe sei ein wichtiger Beitrag zur Förderung der Bildung und zur Stärkung der kirchlichen Arbeit vor Ort. Sie gebe Kindern und Lehrkräften neue Ermutigung und unterstütze das Bemühen, auch unter schwierigen Bedingungen gute Lernmöglichkeiten zu schaffen.

Der Dank des Bischofs gilt zugleich allen Menschen, die durch ihre Spenden und ihr Engagement solche Projekte möglich machen. Seine Anerkennung zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen lokalen Kirchengemeinden und Unterstützern aus anderen Ländern ist.

Ein Fahrrad für die pastorale Arbeit

Neben der Förderung der Schulen wurde auch die Seelsorge vor Ort unterstützt. Pfarrer Francis Plato, der in den Gemeinden Andari und Baragu tätig ist, erhielt ein Fahrrad, das ihm seine Arbeit in den weit verstreuten Dörfern erleichtern soll. Da sich sein pastoraler Dienst über mehrere Dörfer, Kapellen und Schulen erstreckt, stellen die Entfernungen eine besondere Herausforderung dar. Mit dem Fahrrad kann er Schulen regelmäßiger besuchen, den Kontakt zu Lehrkräften und Eltern pflegen und die Menschen in abgelegenen Gemeinden besser erreichen. In einem eigenen Dankschreiben hebt Pfarrer Francis Plato hervor, dass die Unterstützung nicht nur eine materielle Hilfe sei, sondern auch die Bildungsarbeit und das kirchliche Leben in den Gemeinden stärke.

Dr. Arul Lourdu: Bildung ist eine Investition in die Zukunft

Für Dr. Arul Lourdu, Vorsitzender des Fördervereins Arul Trust e. V., ist die Unterstützung im Südsudan Ausdruck gelebter Nächstenliebe und internationaler Solidarität.

Bildung sei weit mehr als die Vermittlung von Wissen. Sie eröffne Kindern neue Chancen, stärke ihre Selbstständigkeit und ermögliche ihnen, ihre Zukunft und die ihrer Gemeinschaft aktiv mitzugestalten. Deshalb sei es wichtig, gerade dort zu helfen, wo grundlegende Mittel für den Schulalltag fehlen.

Der Förderverein Arul Trust e. V. mit Sitz in Leimen engagiert sich für soziale, humanitäre und Bildungsprojekte in verschiedenen Ländern, unter anderem in Indien, Sri Lanka und afrikanischen Staaten. Ziel ist es, Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen und ihnen konkrete Perspektiven zu eröffnen.

„Jedes Kind verdient eine Chance auf Bildung – unabhängig davon, wo es geboren wird und unter welchen Bedingungen es aufwächst.“ Dieser Gedanke steht im Mittelpunkt des Engagements.

Gemeinsam Hoffnung schenken – Arul Trust e. V. unterstützen

Damit auch künftig benachteiligte Kinder und Familien Hilfe erfahren, ist der Förderverein auf die Unterstützung engagierter Menschen angewiesen. Spenden ermöglichen es, Bildungsprojekte weiterzuführen, Familien in Not beizustehen und konkrete Hilfe dort zu leisten, wo sie dringend gebraucht wird.

Auch die Leserinnen und Leser können einen Beitrag leisten. Jede Spende, ob groß oder klein, hilft dabei, Kindern bessere Bildungschancen zu eröffnen und Menschen in schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen.

Die Aktion im Südsudan zeigt, dass Solidarität keine Grenzen kennt. Wenn Menschen Verantwortung füreinander übernehmen, kann aus einer Spende neue Hoffnung entstehen. Die Dankesbriefe, Bilder und Videos aus den Gemeinden machen deutlich, wie wertvoll diese Verbundenheit für die Menschen vor Ort ist.

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