Von „A“ (Altlußheim) bis „Z“ (Zuzenhausen): So viele Einwohner haben die Gemeinden

(rnk – 11.8.26) Im Rhein-Neckar-Kreis leben weiterhin mehr Menschen als in jedem anderen Landkreis Baden-Württembergs. Zum 31. März 2026 zählte der Kreis 558.859 Einwohnerinnen und Einwohner. Das geht aus der aktuellen Bevölkerungsfortschreibung des Statistischen Landesamts Baden-Württemberg hervor.

Gegenüber dem Vorjahr kamen 427 Menschen hinzu. Von den 558.859 Einwohnern waren zum Stichtag 284.171 weiblich und 274.688 männlich. Damit leben im Rhein-Neckar-Kreis – wie in Baden-Württemberg insgesamt – mehr Frauen als Männer.

Die Bevölkerung verteilt sich auf 54 Städte und Gemeinden.

Prognose: Knapp 579.000 Einwohner im Jahr 2045

Landrat Manuel Just sieht in den Zahlen eine Bestätigung für die Entwicklung des Kreises. „Der Rhein-Neckar-Kreis bleibt ein attraktiver Lebens- und Wirtschaftsstandort. Die aktuelle Bevölkerungsentwicklung zeigt, dass die Menschen gerne hier leben – in unseren Städten ebenso wie in den Gemeinden. Diese Vielfalt ist eine große Stärke unseres Landkreises“, sagt Just.

Nach der regionalisierten Bevölkerungsvorausberechnung des Statistischen Landesamts dürfte die Einwohnerzahl in den kommenden Jahren weiter zunehmen. Für 2035 werden rund 571.000 Menschen erwartet, für 2045 etwa 579.000.

Sollte die Vorausberechnung eintreffen, hätte der Rhein-Neckar-Kreis 2045 rund 20.000 Einwohner mehr als heute.

Weinheim bleibt mit Abstand größte Stadt

An der Spitze der Kreiskommunen steht weiterhin Weinheim. Dort lebten Ende März 45.833 Menschen. Dahinter folgen die weiteren Großen Kreisstädte Sinsheim mit 36.974 und Wiesloch mit 27.947 Einwohnern.

Leimen kommt auf 26.798 Einwohner, Schwetzingen auf 21.939 und Hockenheim auf 21.627. In diesen sechs Großen Kreisstädten lebt zusammen weiterhin knapp ein Drittel der Bevölkerung des Rhein-Neckar-Kreises.

Am anderen Ende der Tabelle steht Heddesbach. Die kleinste Gemeinde des Landkreises zählt 468 Einwohner.

29 Kommunen wachsen, 25 verlieren Einwohner

Hinter der insgesamt leicht steigenden Einwohnerzahl verlaufen die Entwicklungen vor Ort unterschiedlich. In 29 der 54 Städte und Gemeinden leben mehr Menschen als vor einem Jahr. 25 Kommunen verzeichnen dagegen einen Rückgang.

Fast exakt ausgeglichen ist das Verhältnis von Männern und Frauen in Schönau. Dort zählte die Statistik am 31. März 2.163 Männer und 2.164 Frauen – ein Unterschied von einer Person.

In den meisten Kommunen überwiegt die Zahl der Frauen. Lediglich sieben Orte weisen einen Männerüberschuss auf: Eschelbronn, Helmstadt-Bargen, Meckesheim, Mühlhausen, Spechbach, Waibstadt und Zuzenhausen.

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