
Drei Flächen in Leimen und St. Ilgen werden umgestaltet, um die Artenvielfalt zu fördern und neue Lebensräume für Wildbienen und andere Insekten zu schaffen.
Die Stadt Leimen beteiligt sich am NABU-Projekt „Natur nah dran“ und setzt sich damit für mehr biologische Vielfalt im Stadtgebiet ein. Ziel ist es, bestehende Grünflächen in naturnahe Lebensräume zu verwandeln, die heimischen Wildpflanzen und Tieren zugutekommen.
Die Vorbereitungen für die Umgestaltung laufen an drei Standorten: Am Kreisverkehr am Stralsunder Ring, am Durchweg entlang der Bürgermeister-Lingg-Straße sowie am Quittenpfad in St. Ilgen. Die Mitarbeitenden der städtischen Gärtnerei bereiten die Flächen für die weitere Umsetzung vor.
Heute noch Steine, morgen buntes Leben: Warum das so sein muss

Noch sieht es an manchen Stellen eher steinig als grün aus. Das mag auf den ersten Blick ungewohnt sein, ist aber durchaus gewollt: Die Wildblumen und Wildstauden benötigen einen sehr mageren Boden, um optimal wachsen zu können. Bis sich die ersten bunten Blüten zeigen, braucht es etwas Zeit. Nach und nach entwickeln sich hier vielfältige Pflanzenbestände, die Wildbienen, Schmetterlingen und anderen Insekten Nahrung und Lebensraum bieten.
Hintergrund: „Natur nah dran“
Das Kooperationsprojekt „Natur nah dran“ von NABU und Land unterstützt Städte und Gemeinden dabei, öffentliche Grünflächen naturnah und im Sinne der biologischen Vielfalt umzugestalten. Durch heimische Wildpflanzen und eine angepasste Pflege entstehen wertvolle Lebensräume für Insekten und andere Tiere.





