Schatten für die Zukunft: Fünf neue Klimabäume für den Bäderpark Leimen
(lt – 1.5.26) Ein starkes Zeichen für Klimaschutz und bürgerschaftliches Engagement: Am Samstag, den 25. April, setzten der Schwimmklub (SK) Neptun Leimen und die Technischen Betriebe Leimen (TBL) die Pflanzung von fünf neuen Bäumen im Leimener Freibad um. Zu dieser besonderen Aktion unter dem Projekttitel „Schatten für die Zukunft – Neptun pflanzt Bäume“ hatte der Vorstand des SK Neptun, Tim Sauter, herzlich eingeladen.
Dank für den Rückhalt und die Initiative
In seiner Eröffnungsrede betonte Tim Sauter die zentrale Bedeutung von Bäumen für das Stadtklima und die Aufenthaltsqualität am Wasser. Er sprach seinen ausdrücklichen Dank an die Stadtspitze und den Gemeinderat aus: Dass auch unter den derzeit herausfordernden finanziellen Rahmenbedingungen geschlossen hinter dem Bäderpark Leimen gestanden wird, sei ein wertvolles Signal für Sport, Gesundheit und das gesellschaftliche Miteinander. Die fortgesetzte Offenhaltung von Freibad und Hallenbad sowie die Bereitschaft zu weiteren Investitionen seien für die Vereine von unschätzbarem Wert.
Klimaresistenz durch starke Partnerschaft
Um das Freibad langfristig zu schützen, fiel die Wahl auf den Spitzahorn. Daniel Petermann, Betriebsleiter der Baumschule Huben, erläuterte die fachliche Auswahl: Diese Art ist besonders witterungsbeständig und kommt hervorragend mit Frost sowie Hitzeperioden zurecht. Durch seine dichte und weit ausladende Krone bietet der Spitzahorn eine besonders wirksame Schattenfläche. Die bereits sieben Jahre alten Exemplare besitzen zudem die nötige Robustheit, um schnell tiefe Wurzeln zu schlagen.
Die Aktion wurde durch eine breite Kooperation getragen:
- Initiative: Der SK Neptun setzte sich intensiv für den verbesserten Sonnenschutz ein, unterstützt durch die Rettungsschwimmer der DLRG und des Tauchsportclubs.
- Fachliche Beratung: Daniel Petermann (Baumschule Huben) begleitete die Auswahl der klimagerechten Bäume.
- Technische Umsetzung: Die TBL Leimen unterstützten das Projekt beratend sowie mit maschineller Kraft.
- Koordination: Ein besonderer Dank galt der Abstimmung zwischen dem Bäderpark (Tobias Hornisch) und den TBL (Tobias Welk).
Politisches Bekenntnis und Anerkennung für die Fachkräfte
In Vertretung für den entschuldigten Oberbürgermeister John Ehret sowie die ebenfalls verhinderte Bürgermeisterin Claudia Felden überbrachte Rudi Kuhn, Leiter der Eigenbetriebe, die herzlichsten Grüße. Er bedankte sich beim gesamten Gemeinderat für die Bereitstellung der Mittel und begrüßte die anwesenden Mitglieder des Gremiums.
In seiner Ansprache hob Kuhn hervor: „Ein Bad ist mehr als ein Becken voll Wasser; es ist ein Ort der Begegnung, der Gesundheit und des bürgerschaftlichen Engagements.“ Er betonte, dass die 6.000 Euro Förderung aus dem Projekt „Kickstart Klima“ der Allianz für Beteiligung ein beachtliches Fundament seien. Ein besonderes Dankeschön richtete er an die Gärtner der TBL: Ohne deren fachmännische Vorbereitung und tatkräftige Unterstützung wäre die Umsetzung des Projekts in dieser Form nicht möglich gewesen.
Ein gemeinschaftlicher Kraftakt beim Spatenstich
Zum Abschluss der Ansprachen folgte der Höhepunkt der Veranstaltung: Der symbolische Spatenstich war eine echte Gemeinschaftsleistung. Vertreter aller beteiligten Bereiche – vom SK Neptun über die TBL und die Gärtner bis hin zur Baumschule und den Aktiven der DLRG – griffen gemeinsam zum Spaten, um stellvertretend den ersten der fünf neuen Bäume final einzusetzen. Diese Bäume stehen nun als bleibendes Symbol für Nachhaltigkeit und den starken Zusammenhalt in Leimen.
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