Große Hilfsbereitschaft nach Großbrand in der Talstraße

(ltr – 10.9.26) Der bislang ungeklärte Gebäudebrand in der Talstraße hat vier Familien mit insgesamt 15 Menschen von einem Moment auf den anderen aus ihrem Zuhause gerissen – ihre Wohnungen wurden durch das Feuer unbewohnbar. Was für viele selbstverständlich ist – ein sicherer Ort zum Leben, persönliche Dinge und ein vertrautes Zuhause – war für die Betroffenen plötzlich nicht mehr vorhanden.

Bei den Familien handelt es sich um Personen, die im Rahmen der Anschlussunterbringung von der Stadt Leimen in dem angemieteten Gebäude untergebracht waren. Eine der Familien lebte bereits seit 2018 in dem Haus, die anderen drei waren dort seit 2019 beziehungsweise 2020 untergebracht.

Die Stadtverwaltung setzte unmittelbar alles daran, für die Betroffenen eine neue Unterkunft zu finden. Für drei der vier Familien konnte inzwischen neuer Wohnraum zur Verfügung gestellt werden. Eine weitere Familie ist vorübergehend bei Verwandten untergekommen.

Neben der Unterstützung durch die Stadt hat insbesondere die große Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung in dieser schwierigen Situation geholfen. In den Tagen nach dem Brand meldeten sich zahlreiche Menschen aus der Nachbarschaft und boten spontan ihre Unterstützung an. Eine Spendenaktion wurde ins Leben gerufen und die Familien konnten unter anderem mit dringend benötigter Kleidung versorgt werden. Auch der dm-Drogeriemarkt unterstützte die Betroffenen und stellte kostenlos Hygieneartikel zur Verfügung.

Oberbürgermeister John Ehret zeigt sich von dem Brandereignis sehr erschrocken, aber auch tief beeindruckt von der großen Anteilnahme und Hilfsbereitschaft seiner Bürgerschaft: „15 Menschen haben innerhalb kürzester Zeit ihr Zuhause und viele persönliche Dinge verloren. Umso berührender ist es zu sehen, wie schnell und selbstverständlich Menschen füreinander da sind. In einer solchen Ausnahmesituation zeigt sich, wie wichtig Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung sind. Mein herzlicher Dank gilt der Nachbarschaft sowie allen Spenderinnen und Spendern für ihre schnelle, unkomplizierte und menschliche Hilfe. Diese große Solidarität ist ein starkes Zeichen für unsere Stadtgesellschaft.“

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