(ubl – 2.11.26) Wenn die Temperaturen sinken, wird das Leben auf der Straße für obdachlose Menschen besonders gefährlich. Um hier ganz konkret und unmittelbar zu helfen, unterstützt der Lions Club Leimen das Sheltersuit-Projekt der Johanniter-Hilfsgemeinschaft Kurpfalz mit einer Spende von 1.500 Euro.
Bei der Spendenübergabe am 29. Oktober überreichten die Lions ihre Unterstützung an Isabel Prinzessin zu Löwenstein, Vorsitzende der Johanniter-Hilfsgemeinschaft Kurpfalz, und ihren Stellvertreter Rudolf Dietel. Für den Lions Club Leimen waren Präsidentin Andrea Simon sowie Hans-Peter Rink, Ute Blessing, Heinz Thomann, Annett Schmaus, Armin Hofmann und Ernst Klinger vor Ort.
Eine Jacke, die zum Schlafsack wird
Die sogenannten Sheltersuits wurden vom niederländischen Designer Bas Timmer entwickelt. Sie kombinieren eine warme, wind- und wasserdichte Jacke mit einem abnehmbaren Schlafsack und bieten Menschen, die im Freien übernachten müssen, lebenswichtigen Schutz vor eisigen Temperaturen und Nässe.
Die Johanniter-Hilfsgemeinschaft Kurpfalz engagiert sich bereits seit mehreren Jahren für dieses Projekt. Die Schutzanzüge werden unter anderem über die Mannheimer Vesperkirche an bedürftige Menschen ausgegeben.
Bei der Spendenübergabe erläuterte Prinzessin zu Löwenstein auch, wie die praktische Nutzung nachhaltig organisiert wird: Durch eine Kooperation mit einer Mannheimer Reinigung können die Sheltersuits professionell gereinigt und anschließend eingelagert werden. So müssen die Betroffenen die voluminösen Schutzanzüge während der warmen Sommermonate nicht ständig mit sich tragen und erhalten sie zur kalten Jahreszeit frisch aufbereitet zurück.
Vom Kalenderkauf zur direkten Hilfe
Die Unterstützung steht ganz im Zeichen des weltweiten Lions-Mottos „We Serve – Wir dienen“. Dass solche Hilfsprojekte finanziert werden können, verdankt der Lions Club Leimen vor allem den Bürgerinnen und Bürgern der Region. Denn Spenden wie diese stammen aus den Erlösen der traditionellen Benefizaktionen – allen voran dem Verkauf des beliebten Lions-Adventskalenders, der derzeit wieder in Leimen erhältlich ist.
Wer sich also einen der limitierten Kalender sichert, tut nicht nur etwas für die eigenen Gewinnchancen auf attraktive Geld- und Sachpreise, sondern sorgt mit jedem Fünf-Euro-Los direkt dafür, dass Menschen in Not buchstäblich nicht im Kalten stehen gelassen werden. Das Sheltersuit-Projekt zeigt, wie aus bürgerschaftlichem Engagement und dem Kauf eines kleinen Kalenders handfeste Lebenshilfe vor Ort wird.
Hinweis:
Warum der Kauf des Kalenders auch aus rein stochastischer Sicht jeden Lottoschein in den Schatten stellt, lesen Sie in unserem heutigen Artikel: „Zehnmal bessere Chancen als 5 Richtige: Die heitere Mathematik des Lions-Adventskalenders“





