(cki – Zwetschgenbäume haben ein breites Wurzelwerk, das aber nicht so sehr in die Tiefe reicht. Deshalb sollte man vor allem junge Bäume bei Trockenheit gießen. Auf den sandigen Böden Sandhausens sollte man die Bäume nicht austrocknen lassen.
Zwetschgenbäume mit Halbstamm oder Hochstamm sind gute Schattenbäume, weil sie ein dichtes Blattwerk ausbilden. Als Nahrungsquelle sind die Blüten und später die Früchte auch für viele Tiere im Garten und in der Natur wichtig. Wenn man einen Zwetschgenbaum kauft, so sollte man Qualität in einer guten Baumschule kaufen und sich beraten lassen. Gute Sorte sind gegen viele ärgerliche Obstbaumkrankheiten recht immun. Prinzipiell gilt bei Zwetschgen wie bei allen Obstbaumsocken, dass die kleinwüchsigen Sorten immer schwach bleiben und nur ein kleines Wurzelwerk ausbilden. Im Hinblick auf trockene und heiße Sommer sind deshalb bei ausreichend Platz die starkwüchsigen Halb-oder Hochstammsorten besser.
Zwetschgen schützen ihre Früchte durch die Blätter vor der Sonne. Der Sonnenseite sind die hellen Blätter zugewandt und dahinter hängen die Zwetschgen.
Die Früchte der Zwetschgenbäume sind meist länger als breit. Sie haben eine dunkel-lila Haut mit einer weißlichen Wachsschicht, welche unter Fachleuten als Beduftung bezeichnet wird. Grundsätzlich bildet sich der Belag durch Kondenswasser am Baum und bewahrt die Frucht vor einer schnellen Austrocknung. Außerdem ist der weißliche Belag ein Frischeindiz, da sie bei längerer Lagerung weniger wird. Diese weißliche Wachsschicht kann man gut essen und sollte man bei Lagerung nicht abreiben, da sie die Zwetschge schützt.
Damit der Zwetschgenbaum im Herbst viele Früchte trägt, benötigt er eine gute Nährstoffversorgung mit den drei Hauptnährstoffen Stickstoff, Phosphor und Kalium. Für die Blüten- und Fruchtbildung sind vor allem die beiden letztgenannten Inhaltsstoffe entscheidend.
Aus diesem Grund eignen sich konventionelle Baumdünger häufig nicht so gut für das Düngen der Zwetschge. Sie sind häufig stark stickstofflastig zusammengesetzt, sodass der Baum zwar viele Blätter treibt, aber nur wenige Blüten und Früchte ausbildet. Besser ist organischer Beerendünger oder Langzeit-Tomatendünger, den man im Winter ausbringt. Eine Lage Kompost zur Erhaltung der feuchten Humusschicht ist in den sandigen oder lehmigen Lagen in Sandhausen, Walldorf und Leimen ebenfalls dringend nötig. C. Kienle
Quelle:https://www.garten.schule/zwetschgenbaum-duengen/
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