455.000 Euro für die Sanierung der K4156 zwischen Sandhausen und St. Ilgen
(rnk – 13.3.26) Straßen erzählen oft leise, wie ein Alltag funktioniert. Morgens rollen Autos zur Arbeit, Busse ziehen ihre Bahnen, Menschen fahren zum Einkaufen, zur Schule, zu Terminen. Auf der Kreisstraße 4156 zwischen Sandhausen und St. Ilgen, im Abschnitt von der Landesstraße 598 bis zur K 4144, schaut der Rhein-Neckar-Kreis jetzt genauer hin – und greift ein, bevor aus Schäden größere Probleme werden. Für die Sanierung dieses Abschnitts sind 455.000 Euro vorgesehen.
Der Ausschuss für Umwelt, Verkehr und Wirtschaft beschloss das Sicherheits- und Deckenprogramm 2026 am 10. März 2026 einstimmig. Insgesamt investiert der Rhein-Neckar-Kreis in diesem Jahr 930.000 Euro in die Sanierung seiner Kreisstraßen. Fast die Hälfte davon fließt damit in die K 4156 zwischen Sandhausen und St. Ilgen.
Warum dieser Abschnitt saniert wird
Warum gerade dort? Die Auswahl der Maßnahmen richtet sich laut Kreisverwaltung nach dem Straßenzustand, der Verkehrsbelastung und der Abstimmung mit anderen Baumaßnahmen im klassifizierten Straßennetz und in den Kommunen. Auf den betroffenen Strecken wurden unter anderem Setzungen, Netzrisse und Ausmagerungen der Asphaltoberfläche festgestellt. Wo Wasser eindringt, arbeitet die Zeit gegen die Straße. Kleine offene Stellen werden dann schnell zu größeren Wunden im Belag.
Mehr als nur Ausbesserungen
Deshalb bleibt es nicht bei einem oberflächlichen Ausbessern. Der Rhein-Neckar-Kreis kündigt an, die schadhafte Asphaltschicht flächendeckend zu ersetzen. Je nach Zustand sollen zusätzlich Binder- und Tragschichten verstärkt, Straßenbankette ertüchtigt sowie Schutzeinrichtungen und Entwässerungsanlagen angepasst werden. Das ist kein kosmetischer Eingriff, sondern eine Reparatur mit Blick auf Haltbarkeit und Sicherheit.
Für Menschen, die diese Strecke regelmäßig nutzen, heißt das vor allem: Der Kreis investiert in einen Abschnitt, der im Alltag trägt. In Fahrten, die oft unspektakulär wirken und doch das Gewebe eines Tages zusammenhalten. Eine verlässliche Straße fällt meist erst dann auf, wenn sie es nicht mehr ist. Zwischen Sandhausen und St. Ilgen soll genau das verhindert werden.
Landrat Stefan Dallinger betonte in der Mitteilung die Bedeutung gut ausgebauter und sicherer Straßen für Mobilität, wirtschaftliche Entwicklung und Lebensqualität im Kreis. Das Sicherheits- und Deckenprogramm solle dazu beitragen, dass die Kreisstraßen in gutem Zustand bleiben und Schäden frühzeitig behoben werden.
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