Lebendige Dorfmitte: Nußlocher genießen Regionalität und echtes Miteinander
(ckr – 28.7.26) Der erste Naturpark-Markt in Nußloch war ein echtes Fest der Begegnung und hat eindrucksvoll gezeigt, wie viel Leben, Herzblut und Gemeinschaft in unserem Ortskern stecken. Schon ab 11:00 Uhr strömten die Menschen auf den Lindenplatz und in die Sinsheimer Straße – die Stimmung war von Anfang an spürbar herzlich. Überall sah man gut gelaunte Gesichter, Nachbarn kamen ins Gespräch, und die Dorfmitte wurde zu einem Ort, an dem Bürgernähe keine Floskel, sondern gelebter Alltag war. Ein großes Dankeschön gilt „Nußloch Intakt“, das dieses Event in die Gemeinde geholt hat und es auch selbst mit einem eigenen Stand sowie der Besetzung des Spülwagens unterstützte.
Gemeinsam für die Region
Die offizielle Eröffnung um 13:00 Uhr unterstrich, wie wichtig dieses „Füreinander“ in der Region genommen wird. Bürgermeister Joachim Förster, Naturpark-Geschäftsführer Paul Siemes und der Erste Landesbeamte Stefan Hildebrandt sprachen Grußworte und luden zum Entdecken ein. Die Landtagsabgeordneten Yannik Veits und Christiane Staab sparten nicht mit Lob für das Nußlocher Engagement.
Auch der Besuch von Mauers Bürgermeister Dr. Heiko Braun und die starke Präsenz der Nußlocher Gemeinderäte – darunter Bärbel Seemann (ListN), Elke Menrath (Grüne) und weitere Ratsmitglieder – zeigten, wie wichtig allen der direkte Draht zur Bevölkerung ist. Im Anschluss an die Eröffnung starteten die Gemeindevertreter gemeinsam mit Manuela König von der Naturpark-Organisation zu einem informativen Rundgang, bei dem das persönliche Gespräch auf Augenhöhe im Mittelpunkt stand.
Nachhaltigkeit und Regionalität im Fokus
Seit mehr als 30 Jahren fördert der Naturpark Neckartal-Odenwald nun schon die nachhaltige Entwicklung von Natur, Kultur und Landwirtschaft. Ziel ist es, den besonderen Charakter dieser abwechslungsreichen Kulturlandschaft zu erhalten, die über Jahrhunderte von Menschen für Menschen geprägt wurde. Wie lebendig diese Philosophie ist, zeigte sich bei den Marktbesuchern an jedem einzelnen Stand. Es war eine wunderbare Gelegenheit, einmal genauer hinzusehen und in den direkten, offenen Dialog mit den Erzeugern und Erzeugerinnen zu gehen. Man konnte Fragen stellen, zuhören und spüren, wie viel Herzblut in den Waren steckt. Hier wurde greifbar, was es bedeutet, füreinander einzustehen und die Arbeit der Menschen aus der direkten Nachbarschaft zu schätzen.
Gut, gesund und regional einzukaufen, liegt voll im Trend und stärkt die eigene Gemeinschaft. Die Palette war riesig und reichte von Wurst, Obst, Gemüse, Holzofenbrot und Wein bis hin zu ausgefallenen Köstlichkeiten.
Mitmachen für Jung und Alt
Besonders die vielen kreativen Mitmachangebote machten den Tag zu einem Erlebnis, das Generationen miteinander verband: Groß und Klein wurden in einer mobilen Käse-Küche selbst aktiv, mischten ihr eigenes Kräutersalz oder gestalteten bunte Drechselkreisel und Bastelbienen. Am Stand des Naturparks herrschte ebenfalls Hochbetrieb, wo sich alles um erneuerbare Energien drehte und spannende Solar-Experimente zum gemeinsamen Ausprobieren einluden. Zusammen mit den Vorführungen traditioneller Handwerkskunst zeigte dieser Sonntag eindrucksvoll: Wenn wir miteinander anpacken und füreinander da sind, entsteht eine lebendige Gemeinschaft, die etwas bewegt.
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