Der Kerwe-Sonntag in Leimen begann traditionell mit einem ökumenischen Gottesdienst vor dem Rathaus. Auf der Bühne standen der Altar und der Posaunenchor bereit, davor füllten sich die Bänke schnell. So schnell, dass die vorhandenen Sitzplätze nicht ausreichten.
Kurzerhand wurden weitere Bänke von den umliegenden Kerweständen geholt. Der Gottesdienst zur Leimener Weinkerwe war damit schon vor seinem Beginn sichtbar gut besucht.
Drei Kirchen feiern gemeinsam
Drei Kirchen gestalteten den Gottesdienst: Für die Evangelische Kirche war Natalie Frey dabei, für die Katholische Kirche Pfarrer Georg Henn und für das Christliche Zentrum Heidelberg-Leimen (CZH) Dr. Sven Brenner.
Musikalisch übernahm der Posaunenchor unter der Leitung von Michael A. Müller einen wesentlichen Teil des Gottesdienstes. Die Musiker saßen auf der Bühne hinter dem Altar und begleiteten die Feier mit ihren Blasinstrumenten.
Schöpfungstag als Thema
Pfarrerin Natalie Frey griff in ihrer Predigt und Ansprache den Schöpfungstag auf, der am 1. September begangen wird. Damit stand zu Beginn des Kerwe-Sonntags ein kirchliches Thema im Mittelpunkt, bevor anschließend das weitere Treiben der Weinkerwe übernahm.
Die Kulisse war dabei unverkennbar Leimener Kerwe: Gottesdienst auf der Bühne vor dem Rathaus, dicht besetzte Bänke auf dem Platz und ringsherum die Stände des Festes. Dass zusätzliche Sitzgelegenheiten organisiert werden mussten, zeigte ganz praktisch, wie viele Menschen diesen traditionellen Auftakt miterleben wollten.





