(cki – 11.8.26) Die Klaus-Tschira-Stiftung veranstaltet seit 2006 die naturwissenschaftlichen Erlebnistage „Explore Science“ für Kinder und Jugendliche. 2026 drehte sich im Herzogenriedpark alles um das Thema „Erfindungen & Entdeckungen“. Auch dieses Jahr war das Friedrich-Ebert-Gymnasium Sandhausen wieder Partnerschule und gestaltete unter Leitung von Frau Dr. Henrich eine Mitmach-Station zum Thema: „Energie verstehen – wie Erfindungen unsere Welt antreiben.“
Vor über 200 Jahren erfand Karl Drais das erste Laufrad. Später sorgte Werner von Siemens mit dem Dynamo dafür, dass Bewegung in Strom verwandelt werden konnte. Und Carl Benz brachte das Auto ins Spiel. Frau Dr. Henrich und ihre Schülerinnen und Schüler kombinieren Fahrrad und Dynamo zur Fahrrad-Carrera-Bahn!
Diese „Tretstation“ war bei den Besucherinnen und Besuchern der absolute Erfolg: Große Menschengruppen drängelten sich um das eindrückliche Ausstellungsobjekt und alle wollten auch mal elektrischen Strom für die Carrera-Autos erzeugen.
Am Modell eines Pumpspeicherkraftwerks konnten die Kinder selbst ausprobieren, wie Wasser hochgepumpt wird, um Energie zu speichern. Das ist eine der effizientesten Methoden, elektrische Energie zu speichern und muss stark ausgebaut werden. Sachkundig erklärten die Schülerinnen und Schüler des FEG den Kindern die Zusammenhänge zwischen Wasserbewegung und Stromerzeugung.
Das Partnerschul-Programm von Explore Science ermöglicht es den Schulen, eigene Exponate und Experimente zu entwickeln und an einer eigenen Mitmachstation während der Veranstaltung zu präsentieren. Dadurch haben Kinder und Jugendliche die Möglichkeit, von Schülerinnen und Schülern zu lernen, während die Schulen selbst die Gelegenheit nutzen können, sich mit wissenschaftlichen Einrichtungen auszutauschen und zu vernetzen.
Dieses Jahr haben vom FEG die Schülerinnen und Schüler der Klassen 10, des Physik-LKs und einige NWT-Klassen die Station im Herzogenriedpark betreut. Herzlichen Dank besonders an Frau Dr. Henrich, Frau Bretthauer und Herrn Gund und alle Mitmachenden und Lehrkräfte, die das Projekt möglich gemacht haben.
C. Kienle







