Ferienstart mit Schläger und Teamgeist –
39 Kinder voller sportlicher Freude

Zum Abschluss durfte natürlich auch das traditionelle Sprungfoto nicht fehlen. Der richtige Zeitpunkt für den Auslöser ist dabei fast so anspruchsvoll wie ein sauber getroffener Volley.
(tcbwl – 4.8.26) Wenn die Sommerferien beginnen, werden Sportanlagen oft zu kleinen Gegenwelten. Während anderswo bereits Koffer gepackt oder Freibäder angesteuert werden, fliegen auf dem Tennisplatz noch einmal die Bälle durch die Luft – und gelegentlich auch die Kinder (wie das Gruppenfoto eindrucksvoll beweist).
Genau so war es beim Sommer-Tennis-Camp des TC Blau-Weiß Leimen, das von Donnerstag, 30. Juli, bis Samstag, 1. August, stattfand. Organisiert wurde das Camp von Claus Hammer, dem Vorstand für Trainingsangelegenheiten. Das Wetter zeigte sich hochsommerlich und verlangte den Beteiligten einiges ab. Gut, dass die moderne Tennishalle angenehme Temperaturen bot. So wurde je nach Sonneneinstrahlung flexibel zwischen Außenplätzen und Halle gewechselt – ein Luxus, den man an solchen Tagen schnell zu schätzen weiß.
39 Kinder, zehn Trainer und ständig neue Impulse
Insgesamt nahmen 39 Kinder am Camp teil. Am Samstag, als für viele Familien bereits die Sommerferien begonnen hatten, standen noch 27 Kinder auf dem Platz. Manche waren an einzelnen Tagen dabei, andere nutzten das komplette dreitägige Programm.
Betreut wurden sie von zehn Trainern. Gearbeitet wurde in kleinen Gruppen mit jeweils vier bis fünf Kindern. Alle 90 Minuten wechselten die Gruppen den Trainer. Das bedeutete nicht nur ständig neue Übungen, sondern auch unterschiedliche Herangehensweisen und Tipps. Langeweile hatte bei diesem System ungefähr dieselben Chancen wie ein Schneemann im August.
Das Trainerteam sorgte mit großem Engagement dafür, dass sowohl Anfänger als auch fortgeschrittene Nachwuchsspieler gefordert wurden. Überall war Bewegung: Auf einem Platz wurde konzentriert an der Vorhand gefeilt, wenige Meter weiter flitzten Kinder lachend zum nächsten Ball, während der nächste Gruppenwechsel schon vorbereitet wurde.
Football statt Filzball
Für eine besondere Abwechslung sorgte am Freitagvormittag der Besuch der Heidelberg Hunters. Von 8.30 bis 10 Uhr verwandelte sich die Tennishalle kurzfristig in ein American-Football-Feld. Statt Schlägern standen nun Laufwege, Fangübungen und Teamarbeit auf dem Programm.
Die Kinder machten begeistert mit und probierten eine Sportart aus, mit der viele zuvor vermutlich nur aus dem Fernsehen Bekanntschaft gemacht hatten. Gerade dieser Blick über den Tellerrand machte den Vormittag zu einem der Höhepunkte des Camps.
Auch die Verpflegung spielte mit
Sport macht bekanntlich hungrig – und davon gab es in diesen drei Tagen reichlich. Das Restaurant GiGi übernahm die Mittagsverpflegung und sorgte dafür, dass Kinder und Trainer gestärkt in die nächste Trainingseinheit starten konnten. Nach mehreren Stunden auf dem Platz verschwinden volle Teller erfahrungsgemäß fast so schnell wie gut platzierte Aufschläge.
Gelungener Ferienauftakt
Über die gesamten drei Tage hinweg zeigten die Kinder viel Motivation, Freude am Sport und sichtbaren Ehrgeiz. Ob bei den Übungen, den Spielen oder den gemeinsamen Pausen – überall herrschte reges Treiben, begleitet vom typischen Geräusch springender Tennisbälle und dem ständigen Kommen und Gehen der Trainingsgruppen.
Das Sommer-Tennis-Camp des TC Blau-Weiß Leimen bot damit einen gelungenen Start in die Ferien. Der Dank des Vereins gilt dem engagierten Trainerteam, dem Restaurant GiGi für die Verpflegung sowie den Heidelberg Hunters für ihren sportlichen Besuch. Ein besonderer Dank geht an Claus Hammer, der das Camp organisiert und damit dafür gesorgt hat, dass drei Ferientage ganz im Zeichen von Bewegung, Gemeinschaft und jeder Menge Tennis standen.
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