(fwu – 4.11.26) Ein Löwe auf einer Baustelle ist ja schon ungewöhnlich genug. Einer ohne Namen allerdings auch. Damit ist jetzt Schluss: Der Leimener Baustellenlöwe heißt künftig Leo Loome, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Mehr als 1.100 Stimmen wurden bei der Namenswahl abgegeben – ein bemerkenswertes Interesse an einem tierischen Baustellenbegleiter.
Die Stadt Leimen hatte die Bürgerinnen und Bürger aufgerufen, kreative Namensvorschläge einzureichen und anschließend über den künftigen Namen des Baustellenlöwen abzustimmen. Offenbar traf die Aktion einen Nerv: Über 1.100 abgegebene Stimmen zeigen, dass man sich in Leimen nicht nur für Baufortschritte, Straßensperrungen und Umleitungen interessiert, sondern durchaus auch für die sympathischere Seite des Baugeschehens.
Leo Loome setzt sich gegen Löwenherz und Leimi durch
Am Ende machte Leo Loome das Rennen. Ein Name, der sich gut merken lässt und dem Baustellenlöwen eine unverwechselbare Identität verleiht.
Auf Platz zwei landete „Löwenherz Leimen“, gefolgt von „Leimi – der Baulöwe“ auf dem dritten Rang. Drei Namen, die durchaus das Zeug zum Baustellenmaskottchen gehabt hätten. Aber wie bei jeder ordentlichen Wahl kann eben nur einer gewinnen.
Ein Löwe als Baustellenbegleiter
Künftig soll Leo Loome die Leimener Baustelle begleiten und erklären, was dort geschieht. Damit bekommt das Baugeschehen ein freundliches Gesicht – beziehungsweise eine Löwenschnauze. Die Stadt bedankt sich bei allen, die Namensvorschläge eingereicht oder ihre Stimme abgegeben haben. Die rege Beteiligung zeigt, dass selbst eine Baustelle, die für Anwohner und Verkehrsteilnehmer nicht immer Anlass zur Freude ist, mit einer guten Idee für positive Aufmerksamkeit sorgen kann. Und so hat Leimen jetzt einen weiteren Löwen. Einen, der weder brüllt noch beißt, sondern künftig erklären soll, was auf der Baustelle passiert.
Willkommen in Leimen, Leo Loome!





