Moritz Oppelt jetzt Minister für Justiz und Migration in Baden-Württemberg
(bu – 16.5.26) Der CDU-Politiker Moritz Oppelt ist neuer Minister der Justiz und für Migration in Baden-Württemberg. Mit seiner Vereidigung in Stuttgart endet für den 37-Jährigen eine politische Phase, die vor gut einem Jahr noch ganz anders aussah. Bei der Bundestagswahl 2025 gewann Oppelt erneut das Direktmandat im Wahlkreis Rhein-Neckar. Wegen des damals neuen Wahlrechts zog er trotzdem nicht in den Bundestag ein. Für viele in der Region war das schwer nachvollziehbar. Nun folgt der Wechsel in die Landesregierung unter Ministerpräsident Cem Özdemir.
Jurist mit Verwaltungserfahrung
Das neue Amt passt zu Oppelts beruflichem Weg. Der gebürtige Heidelberger studierte in Mannheim Betriebswirtschaft und Jura, legte beide Staatsexamina ab und arbeitete anschließend in der baden-württembergischen Finanzverwaltung. Nach seiner Zeit im Bundestag von 2021 bis 2025 wechselte er als Rechtsanwalt in eine Mannheimer Kanzlei.
Im Ministerium verantwortet Oppelt künftig Themen wie Justiz, Gerichte, Migration, Integration und Rückführungen. Bereiche, die politisch unter Dauerbeobachtung stehen und juristische Erfahrung verlangen.
Seit Jahren in der CDU aktiv
Innerhalb der CDU gehört Oppelt seit Jahren zu den bekanntesten Köpfen in Nordbaden. Er führte die Junge Union Nordbaden und steht seit 2021 an der Spitze der CDU Nordbaden. Parteiintern gilt er als gut vernetzt und fachlich klar aufgestellt.
Verwurzelt in Neckargemünd
Privat lebt Oppelt weiterhin mit seiner Familie in Neckargemünd. Er wuchs dort als ältester von fünf Geschwistern auf, ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Das jüngste Kind kam erst vor wenigen Tagen zur Welt. Mit Oppelts Berufung zieht wieder ein Minister aus Nordbaden ins Kabinett in Stuttgart ein. Für die Rhein-Neckar-Region bedeutet das künftig kurze Wege zwischen Landesregierung und Heimatregion.
Ein schneller Richtungswechsel
Noch 2025 schien Oppelts politische Laufbahn ausgebremst. Jetzt sitzt er am Kabinettstisch der neuen Landesregierung. Innerhalb eines Jahres hat sich sein Weg komplett gedreht — vom verlorenen Bundestagsmandat zum Ministeramt in Baden-Württemberg.
Wir gratulieren!
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