(pm – 5.11.26) In der jüngsten Sandhäuser Gemeinderatssitzung wurde der aktuelle Bericht zu den Themen Klimaschutz und Klimaanpassung vorgestellt. Für die SPD-Fraktion zog der Fraktionsvorsitzende Thorsten Krämer hierzu eine positive, aber auch fordernde Bilanz. Die bisherigen Ergebnisse könnten sich sehen lassen, böten jedoch an entscheidenden Stellen noch Potenzial nach oben. Es sei unerlässlich, die Maßnahmen weiter intensiv voranzutreiben, da die wissenschaftliche Notwendigkeit des Klimaschutzes unumstritten sei.
Besonderes Augenmerk legt die Fraktion auf das vorliegende Wärmegutachten. Hier gebe es vielversprechende Ansätze zur Wärmerückgewinnung, beispielsweise im lokalen Klärwerk oder in bei der Zementgewinnung. Auch beim Ausbau der Solarenergie sieht Herr Krämer noch Luft nach oben: Es müssten deutlich mehr Photovoltaikanlagen auf privaten sowie auf kommunalen Dächern installiert werden. „Jede Energie, die wir selbst vor Ort herstellen können, macht uns als Gemeinde unabhängiger“.
Als Erfolg verbucht der Bericht die Reduzierung des CO₂-Ausstoßes und den sinkenden Wärmeverbrauch der gemeindeeigenen Gebäude – das Rathaus geht hier mit einer Reduzierung von rund 50 Prozent mit bestem Beispiel voran. Weitere flankierende Maßnahmen wie die Umstellung der Straßenlaternen auf LED, die Förderung von Solarkraftwerken, das Fahrradleihsystem, neue E-Ladestationen und die gezielte Entsiegelung von Betonflächen wurden ausdrücklich begrüßt.
Herr Krämer bedankte sich bei der Verwaltung für den detaillierten Bericht und signalisierte volle Unterstützung für alle kommenden Klimaschutzmaßnahmen in der Gemeinde.





