Barfußpfad, Wasserspielbahn und Spielhaus: Neue Möglichkeiten im Kindergarten St. Georg
(alh – 24.7.26) Mit Schaufel, Schleifpapier und Pinsel ging es Mitte Juli an einem Samstag im weitläufigen Garten des Kindergartens St. Georg in Leimen tatkräftig ans Werk. Sieben Eltern kamen zusammen, um den Kindern zusätzliche Möglichkeiten zum Spielen, Entdecken und Experimentieren im Außenbereich zu bieten.
Ein besonderes Projekt der Elternaktion war der Bau des neuen Barfußpfades. Zunächst hoben die Eltern die dafür vorgesehene Fläche aus. Anschließend sägten sie die Holzbalken passend zu, legten die einzelnen Felder im Boden an und befüllten sie unter anderem mit Sand, Kieselsteinen, Rindenmulch und Stroh.
Künftig können die Kinder hier mit bloßen Füßen unterschiedliche Materialien ertasten und spielerisch ihre Sinne schulen. Die Füllungen lassen sich immer wieder austauschen und ergänzen – im Herbst beispielsweise durch Kastanien oder buntes Laub.
Auch das große Spielhaus erhielt eine Auffrischung: Die Helferinnen schliffen das Holz sorgfältig ab und versahen es anschließend mit einer neuen Lasur. Damit ist das beliebte Spielgerät wieder besser vor Wind und Wetter geschützt.
Wasser marsch!
Für zusätzlichen Spielspaß sorgt die neue Wasserspielbahn, die bei der Aktion gemeinsam aufgebaut wurde. Über Schläuche, Rohre und verschiedene Elemente können die Kinder künftig Wasser fließen lassen, umleiten und dabei nach Herzenslust experimentieren. Möglich wurden die neuen Spielangebote durch viele kleine und größere Beiträge aus der Kindergartengemeinschaft. Der Elternbeirat organisierte mehrere Aktionen, bei denen selbst gebackener Kuchen gegen eine Spende angeboten wurde, und rief zudem eine Spendenaktion über GoFundMe ins Leben.
Mit Unterstützung zahlreicher Spenderinnen und Spender kamen so die nötigen Mittel zusammen, um unter anderem neue Matschküchen, die Wasserspielbahn und die Materialien für den Barfußpfad anzuschaffen.
Nun sind die Kinder an der Reihe
Nach einem arbeitsreichen Samstag konnten die Eltern Schaufel, Säge und Pinsel schließlich beiseitelegen. Seitdem gehört das neu gestaltete Stück Garten wieder den Kindern – zum Ausprobieren, Spielen und vielleicht auch für die eine oder andere eigene Idee.
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